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Oscar-Gewinner sollen Statue persönlich erhalten – Verleihung auch in Europa


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Video-Zuschaltung scheint bei den Oscars nicht beliebt zu sein: Die Show am 25. April sollte zunächst nur an zwei Standorten in Los Angeles mit den Nominierten vor Ort laufen, so der ursprüngliche Plan. Dieser wurde jetzt ausgeweitet, um mehr Nominierten eine Teilnahme möglich zu machen.

Die Show-Produzent*innen, darunter auch „Traffic“-Regisseur Steven Soderbergh, hatten kürzlich erklärt, dass Video-Schalte bei der Gala nicht erwünscht sei. So geschah es bei anderen Award-Shows, wie bei den Golden Globes und den Grammys. Die Nominierten wurden dort häufig per Video von Standorten aus aller Welt zugeschaltet. Trotz Pandemie sollen Oscars-Gewinner*innen die Statue aber persönlich entgegennehmen können.

Oscar-Verleihung auch in Europa

Wegen Corona-Auflagen wäre aber vor allem europäischen Kandidaten die Anreise nach Los Angeles kaum möglich gewesen. Die Lösung: Die diesjährige Oscar-Verleihung soll nun auch an Standorten in Europa über die Bühne gehen, wie etwa London. Das gab die Academy am Mittwoch (31. März) bekannt.

Nominierte können vor Ort nur mit jeweils einer Begleitperson dabei sein. Im Vorhinein soll es Corona-Tests geben, am Roten Teppich dürfen nur 20 Medien berichten.

Wie damals 1953

Mit dem neuen Fahrplan können Auftritte so von zusätzlichen Standorten in die Show eingebaut werden. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die Oscars an mehreren Orten stattfinden. Bereits 1953 wurde die Verleihung gleichzeitig in Los Angeles und New York ausgerichtet, auch weil sie zum ersten Mal im Fernsehen übertragen wurde.

Eigentlich sollte das Event am 28. Februar stattfinden, wurde aber wegen der Corona-Pandemie (die im vergangenen Jahr auch verhinderte, das ein Großteil der Filme in den Kinos zu sehen war) auf den 25. April verschoben.


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