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„Dann bin ich weg!“: Tommy Lee will nach Europa auswandern, wenn Trump gewinnt


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Aus seiner Verachtung für Donald Trump hat Tommy Lee nie ein Geheimnis gemacht. Nun trifft er jedoch eine ziemlich radikale Aussage. In einem Interview mit der britischen Zeitung „The Big Issue“ kündigt der Musiker nun an, dass er sogar den Kontinent wechseln würde, sofern Trump die kommenden US-Wahlen gewinnt. „Ich schwöre bei Gott, wenn das passiert, dann komme ich rüber nach Großbritannien“, sagt Lee. „Dann bin ich weg!“

Der Notfallplan: Ein Haus auf einer griechischen Insel

Der Mötley-Crüe-Drummer hat sogar schon vor Augen, wie es danach für ihn weitergehen könnte. Denn in Großbritannien bliebe er höchstens zu Besuch. „Ich gehe dann zurück in mein Mutterland, gehe zurück nach Griechenland und besorge mir ein Haus auf einer der Inseln“, erklärt Lee zuversichtlich.

Der Künstler wurde am 3. Oktober 1962 in Athen, Griechenland geboren. Sein Vater, David Lee Thomas Bass, war U.S. Army Sergeant und seine Mutter Vassiliki „Voula“ Papadimitriou vertrat Griechenland im Jahr 1960 als Kandidatin bei der Wahl zur Miss World. Als Lee ungefähr ein Jahr alt war, zog die Familie dann in die Vereinigten Staaten um.

Tommy Lee schämt sich für sein Land: „Hört auf, Prominente zu wählen!“

Der Rockmusiker hat also einen persönlichen Bezug zu Europa. Auch politisch könnte er sich hier wohler fühlen als in den USA unter dem aktuellen Machthaber. „Am meisten belastet mich der Gedanke, wir seien peinlich. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen in Europa und im Rest der Welt auf Amerika schauen und denken: ‚Was zum Teufel macht ihr da drüben? Hört auf, Prominente zu wählen, und holt jemand Echten, der das Land regiert.’“


Phil Collins will Donald Trump nicht „In The Air Tonight“ spielen lassen

Wenn Donald Trump eine Bühne betritt, erklingt oft Musik namenhafter Musiker und Bands – und das oft auch ohne deren Erlaubnis. Nachdem am Mittwochabend zu einer Veranstaltung in Des Moines, Iowa, Phil Collins‚ Single „In The Air Tonight“ lief, erwirkte Collins nun eine Unterlassungserklärung gegen Trump. Der Sänger ist nicht der erste, der sich wehrt: Schon im Jahr 2015 etwa bäumte sich Aerosmiths Steven Tyler mit solch einer Erklärung gegen die Verwendung seines Songs „Dream On“ auf. Zahlreiche weitere Fälle folgten. Queen führen nach eigenen Angaben einen regelrechten „Krieg“ gegen den US-Präsidenten. Trump interessiert sich offenbar nicht für die Botschaft…
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