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Oscars und Golden Globes: Darum applaudierte Brie Larson nicht für Casey Affleck


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Wir kennen es alle: Im Kindesalter wurden wir öfter mal zu Veranstaltungen geschickt, auf die wir nicht die größte Lust haben – zum Beispiel zum Geburtstag der ewig nörgelnden Großtante – und dann müssen wir ihr auch noch völlig gegen unseren Willen ein Geschenk überreichen, das wir am liebsten selbst behalten wollen. Im Erwachsenenalter haben wir uns zwar meist besser im Griff, was den Unmut gegenüber anderen angeht – doch manchmal ist der Groll so groß, dass wir unsere Abneigung einfach nicht verbergen können.

Die Hände im Schoß

Schauspielerin Brie Larson muss sich viel schlechter gefühlt haben, als sie sowohl bei den Golden Globe Awards auch bei der Verleihung der Oscars eine Laudatio auf den „Besten Hauptdarsteller“ hielt – und die Trophäe in beiden Fällen in die Hände von Casey Affleck wanderte. Während Affleck den Preis entgegennahm, stand Larson derweil mit im Schoß gefalteten Händen auf der Bühne, ohne in den Applaus ihrer Hollywood-Kollegen einzufallen.


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Keine Äußerung erlaubt

Gönnt die Kalifornierin ihrem Kollegen den Erfolg etwa nicht? Tatsächlich tut sie das nicht – allerdings nicht aus Neid auf seine Errungenschaft. Vielmehr setzt Larson mit ihrer Nicht-Anerkennung ein Zeichen gegen Affleck, dem vorgeworfen wird, mehrere Kolleginnen sexuell belästigt zu haben. Der Bruder von Hollywood-Star Ben Affleck verurteilte jüngst jegliche Art des Missbrauchs scharf; weil jedoch Gerichtsverfahren gegen ihn liefen, darf er sich zu den konkret benannten Fällen nicht äußern.

Engagement für Opfer

Mit „Vanity Fair“ sprach die 27-Jährige Larson nun erstmals über ihr Verhalten während der Preisverleihungen – einen konkreten Grund nennt sie dabei selbst aber nicht: „Ich glaube, was auch immer es war, was ich auf der Bühne getan habe, spricht für sich selbst. Ich habe alles gesagt, was ich zu diesem Thema zu sagen habe.“

In ihrem eigenen Film „Room“ spielte Larson eine Gekidnappte, die sieben Jahre lang gefoltert und vergewaltigt wurde, wofür sie 2016 selbst mit einem Oscar ausgezeichnet wurde und sich seitdem stark für Frauen und die Opfer sexueller Übergriffe engagiert.



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