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PANEL 2019: Liam Gallagher votet mit


Zusammen mit seinem Bruder Noel gründete Liam Gallagher Anfang der 90er-Jahre die berühmteste und wichtigste Band des Britpop: Oasis. Ihre Alben „Definitely Maybe“ (1994) und „(What‘s The Story) Morning Glory?“ (1995) genießen – vor allem dank unvergänglicher Hits wie „Wonderwall“ und „Live Forever“ – längst Klassikerstatus und zählen zu den großen Meisterwerken der Rock-Geschichte.

Zum musikalischen Markenzeichen von Liam Gallagher wurde seine Pose, mit auf dem Rücken verschränkten Armen und nach oben gerecktem Kopf ins Mikrofon zu singen. Nicht minder legendär sind Oasis-Interviews, eine köstliche Mischung aus Working-Class-Rotznäsigkeit und Eloquenz, mit der die Gallaghers in jede erdenkliche Richtung des Musikbusiness zielten. 

Unter der harten Schale von Liam Gallagher verbirgt sich eine musikalische Seele

Oasis beeinflussten unzählige andere Künstler, von Coldplay über die Arctic Monkeys bis zu Ryan Adams. Nach sieben Alben und einem Dutzend genialer Singles deutete sich das Ende der Band an, 2009 führte der Zwist der Brüder zur Auflösung. Liam gründete daraufhin mit verbliebenen Oasis-Mitgliedern Beady Eye und veröffentlichte zwei Platten, immer auf Augenhöhe zu Noels High Flying Birds.

Auch auf seinem 2017 erschienenen Soloalbum „As You Were“ ist sein grandioser, zwischen Coolness, Süffisanz und Raubeinigkeit changierender Gesang so vital wie eh und je. Unter der harten Schale von Liam Gallagher verbirgt sich jedoch stets seine musikalische Seele, geprägt von der Liebe zur Musik von Paul Weller, John Lennon (er taufte er sogar einen seiner Söhne auf den Vornamen Lennon) und dem ehemaligen Sex-Pistols-Sänger John Lydon alias Johnny Rotten.

Am 20. September 2019 erscheint Liam Gallaghers neuestes Album: „Why Me? Why Not.“. Es ist die zweite Solo-LP von Liam Gallagher, die zugehörige Tour führt das Panel-Mitglied des IMA im Frühjahr 2020 auch für fünf Konzerte nach Deutschland: Nach Hamburg, Köln, Berlin und München. Wer für die Zeit bis zu den Konerten noch ein wenig mehr Liam-Stoff braucht – die Dokumentation „As It Was“ zeigt Liam Gallaghers Leben nach der Trennung von Oasis.

Am 22. November wird der International Music Award vergeben. Mehr zum IMA findet ihr hier.


Fran Healy von Travis: „Es gibt Songs by Design – aber meine sind by Divine!“

Als es Travis Anfang der 1990er Jahre nach London verschlug, steckte der Britpop noch in den Kinderschuhen. Ohne großen Masterplan hofften die melodieverliebten Schotten aus Glasgow sechs Jahre lang auf den großen Plattendeal, feilten an ihrer tatsächlich von AC/DC inspirierten Performance und schrieben einen Song nach dem nächsten. Und dann endlich: 1997 veröffentlichten Travis ihr Debütalbum „Good Feeling“, mit dessen Durchbruchsingle „More Than Us“, die Band im Frühjahr 1998 in den UK-Top-20 landete. Für die Produktion war Steve Lillywhite verantwortlich, der sich 1979 mit der Produktion des Siouxsie-and-the-Banshees-Songs „Hong Kong Garden“ einen Namen machte und daraufhin Bands wie U2, Talking…
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