Paul McCartney verrät, wer ihn 1997 überredete wieder mit Ringo Starr zusammenzuarbeiten


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Paul McCartney hat verraten, dass Jeff Lynne von der britischen Rockband Electric Light Orchestra ihn überredete, seinen ehemaligen Beatles-Kollegen Ringo Starr bei seinem Soloalbum „Flaming Pie“ mitwirken zu lassen. Das verriet McCartney in einem Interview mit der britischen Boulevard-Zeitung „The Sun.“ Es ist nicht das erste Mal, dass McCartney über die Wiedervereinigung mit Ringo Starr spricht. Erst kürzlich beschrieb er es als „emotionale Sache“. „Flaming Pie“ wurde unlängst als Reissue aufgelegt.

McCartney veröffentlichte „Flaming Pie“ im Jahr 1997. Die Zusammenarbeit der beiden für das Album gilt bis heute als eine der bedeutendsten seit der Trennung der Band im Jahr 1970. Doch der Strippenzieher hinter diese besonderen Kooperation soll eben Jeff Lynne von ELO gewesen sein. Gemeinsam erarbeitete man ja schon die Songs „Free as a Bird“ und „Real Love“, die der „Anthology“-Serie von 1995 beigelegt waren.

McCartney in dem Interview: „Ich habe Ringo jahrelang gesagt, dass es großartig wäre, etwas zu machen.“ Und weiter: „Wir hatten außerhalb der Beatles nie so viel gemacht. Eines Nachts schlug Jeff vor: Warum holst du Ringo nicht rein? Und ich sagte: Ok!“

Weiter soll der 78-Jährige betont haben, wie wohl sich die beiden gefühlt haben, nach all den Jahren wieder gemeinsam Musik zu machen. Zusammen mit Lynne sollen sie dann eines Tages gejammt haben, woraus der Song „Really Love You“ entstanden sein soll. Der Song erschien schließlich auf „Flaming Pie“.