Paul McCartney verrät uns seine Lieblingsfilme („Get Out“!)

Macca hat sich bei der Film-Fan-Plattform Letterboxd angemeldet und ein paar seiner Favoriten geteilt.

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Paul McCartney bekommt mit „Man On The Run“ eine neue Dokumentation spendiert. Sie handelt vor allem von seiner Zeit mit den Wings in den 70ern und wurde auch gleich von dem Beatle mitproduziert.

Zu diesem Anlass veröffentlichte Macca auf seiner Website ein Interview, in dem er auch zu seinen Filmvorlieben befragt wurde.

Er erzählte seinen Fans, dass er ganz gerne Dokumentarfilme. Einer, der ihn in letzter Zeit „wirklich beeindruckt“ hätte, war „Cow“ von aus dem Jahr 2021, zu sehen bei MUBI. Der Film stammt von Andrea Arnold (die aus „Wuthering Heights“ die bessere Adaption gemacht hat) und dokumentiert das ganz gewöhnliche Leben einer Milchkuh. „Er ist ziemlich hart anzuschauen, aber er ist auch sehr gut. Er hat mich an Lindas gleichnamigen Song erinnert, der genauso stark ist.“

McCartney teilte dann noch weitere Filme, die er sich immer wieder anschaut:

  • „Get Out“ („Ich finde, Jordan Peele hat das großartig gemacht“)
  • „The Girl Can’t Help It“/„Schlagerpiraten“ („Den liebe ich schon sehr lange und schaue ihn mir immer wieder an“)
  • „Die Faust im Nacken“ („Mit Marlon Brando, ein fantastischer Film“)
  • The Last Waltz“ („Der rundet das Ganze schön ab“)
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Anschließend meldete sich der Songwriter bei der Film-Fan-Plattform Letterboxd an, wo er die oben genannten Filme als seine Favoriten auflistete.

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Das Sichten von „Man On The Run“ war für McCartney indes wie eine Zeit seines Lebens, „die an meinen Augen einfach vorbeizog“. Der 83-Jährige weiter: „Er ist wunderbar, weil er voller unterschiedlicher Emotionen und Facetten ist. Für mich ist es besonders schön, Linda so oft zu sehen, das ist toll für mich und die Kinder.“

Trotz all der schönen Momente war es dennoch nicht immer leicht, „Man On The Run“ zu ertragen, gestand McCartney ebenfalls. „Es gibt Teile, die peinlich sind“, so der Sänger. „Ich habe Morgan Neville (der Regisseur, Anm. d. Red.) sogar gefragt, ob wir einige dieser Stellen herausnehmen sollten, zum Beispiel die, in der ich mit einer roten Nase ‚Mary Had a Little Lamb‘ singe und die Band alberne Outfits trägt. Ich dachte, vielleicht brauchen wir das nicht. Aber er sagte nein, dass es funktioniert und dass das Ende mit all den Höhen und Tiefen ehrlicher wirkt. Ich denke, er hat recht.“

„Man On The Run“ ist seit Freitag (27. Februar) auf Amazon Prime Video zu sehen.

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.