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Paul Stanley: Kiss-Reunion mit allen Original-Mitgliedern ist „unmöglich“


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Kiss-Sänger Paul Stanley kann sich eine Reunion der Band in Originalbesetzung nicht vorstellen. In einer Sendung von „SiriusXM“ wurde er gefragt, warum viele Anhänger der Band so sehr an der Idee einer Kiss-Reunion im originalen Line-up hängen.

Dazu sagte der 69-Jährige: „Na ja, die ursprünglichen Vier sind eben die originalen Vier. Wir sind diejenigen, die mit allem begonnen und die Grundlage geschaffen haben, mit der wir heute noch arbeiten.“

Stanley weiter: „Ich denke, die Leute liegen damit falsch, wenn sie denken, dass die Dinge zeitlos bleiben können und die Zeit nicht ihre Opfer fordert. Du hättest vielleicht gerne, dass Mama und Papa wieder zusammenkommen, aber es funktioniert nicht. Und wir hatten großartige Augenblicke und Zeiten. Und wir haben ein paar phänomenale Sachen zusammen gemacht, die mich für alle Zeiten an sie binden werden. Aber das ist hier kein Märchen.“

Der Sänger erklärte, dass Kiss ohne Gitarrist Ace Frehley und Drummer Peter Criss wohl nicht zu dem geworden wären, was man heute wohl eine Rocklegende bezeichnen könnte. Aber mit ihnen, so sein lakonisches Fazit, wäre man wohl eben auch nicht dort, wo man jetzt sei.

„Ich denke, die Leute sehnen sich nach etwas, das… Ich wollte ,schwer umzusetzen‘ sagen, muss aber eher ,unmöglich‘ erwähnen“, sagte Stanley. „Es ist toll, zurück zu blicken, aber es unterscheidet sich nicht so sehr davon, als würde man mit jemandem Schluss machen und später denken: ,Wow, warum ist das nur passiert? Lass mich das unbedingt rückgängig machen.‘ Dann versucht man es vielleicht, doch es ist nicht mehr dasselbe.“

Zuletzt beantwortete Paul Stanley übrigens auch die spitzfindige Frage, ob Kiss auch ohne Paul Stanley und Gene Simmons weitermachen würden. Seine überraschende Antwort finden Sie HIER.


Robert Plant: Wie Bob Dylan zu schreiben, gehe über seine Vorstellungskraft hinaus

In der aktuellen Folge seines „Digging Deep“-Podcasts sprach Robert Plant über seine Bewunderung für Bob Dylan. Er drückte seine Begeisterung über Songwriter*innen aus, die das Talent haben, die Gefühle anderer in ihren Lyrics auszudrücken. Für ihn persönlich liege das außerhalb seiner Vorstellungskraft. Besonders Bob Dylan sei für ihn ein Paradebeispiel solcher Singer-Songwriter. Gleichsam lobte er das aktuelle Album Dylans „Rough And Rowdy Ways“, das im vorigen Jahr erschien. Der Led-Zeppelin-Sänger und Radiomoderator Matt Everitt unterhielten sich über die verschiedenen Herangehensweisen einen Song zu schreiben, sei es mit Worten oder die Instrumentierung betreffend. Über die Bedeutung der Lyrics warf Plant die Frage…
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