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Würden Kiss ohne Paul Stanley und Gene Simmons weitermachen?


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Seit 2019 sind Kiss auf ihrer letzten großen Konzert-Reise, der „End Of The Road“-Tour. Aber möglicherweise ist danach doch nicht so schnell Schluss für die extravagante Band.

Seit einiger Zeit ersetzen Gitarrist Tommy Thayer und Schlagzeuger Eric Singer die Originalmitglieder Ace Frehley und Peter Criss und spielen gemeinsam mit Paul Stanley und Gene Simmons als Quartett.

Alles hat seine Zeit

Wie Paul Stanley nun in einem Interview mit dem deutschen Radiosender „Radio Bob“ erzählte, könnte es durchaus auch eine neue Version von Kiss geben. „Ich denke, dass eine Neubesetzung von Kiss oder Kiss 2.0 nicht das ist, was wir jemals diskutiert haben“, so der Frontmann. „Kann Kiss weitermachen und sich weiterentwickeln, ohne dass wir dabei sind? Nun, sicher, denn es ja jetzt schon zu 50 Prozent so.“

Stanley verdeutlichte, dass es Zeiten gab, „in denen die Leute sagten: ‚Nun, es können nur die ursprünglichen vier sein“. Dann fand man sich mit drei ursprünglichen Mitgliedern ab. Mit anderen Worten: „Die Dinge entwickeln sich irgendwie weiter und die Umstände ändern sich.“

In einem Gespräch mit „Blabbermouth“ hatte Paul Stanley einen ähnlichen Tenor angeschlagen: „So sehr ich auch ein Fan von dem bin, was ich tue – und ich denke, ich bin verdammt gut -, es gibt andere Leute, die die Fackel ebenfalls in die Hand nehmen könnten und der Philosophie, der Live-Show und der Musik etwas hinzufügen würden. Es wäre dann Kiss und nicht sowas wie Kiss 2.0“. Die Idee von Kiss sei eben größer als das Ego ihrer Mitglieder.

Kiss sind weiterhin reichlich produktiv. Bald wird ihre „End Of The Road“-Tour fortgesetzt. Ein Biopic über die frühen Jahre soll produziert werden. Zudem startete die Band gerade mit „Off the Soundboard: Tokyo 2001“ eine neue „Bootleg“-Reihe mit Live-Veröffentlichungen.


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