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Pearl Jam über George-Floyd-Proteste: „Es ist unser aller Verantwortung zuzuhören und zu lernen“


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Wie auch viele andere Künstler haben Pearl Jam ihre Plattform genutzt, um auf den Tod von George Floyd und Rassismus aufmerksam zu machen. Die Band betonte, dass auch sie „es besser machen“ müsste im Kampf gegen Ungerechtigkeit.

Vergangene Woche starb in Minneapolis der Schwarze George Floyd durch Polizeigewalt, als der Polizist Derek Chauvin für acht Minuten sein Knie in Floyds Nacken drückte. Die Reaktionen darauf spiegeln sich in unzähligen Protesten weltweit wider.

Zuhören und lernen

„Pearl Jam begann mit der Liebe zur Musik und zu sozialer Gerechtigkeit“, schreiben die Rocker in ihrem Statement. „Unsere Gemeinschaft hat reflektiert, wo es in unserem Leben noch immer unterbewussten Rassismus gibt und was wir besser machen können.“

„Während wir uns weiter einmischen, wollen wir nicht dazu beitragen, dass weiße Stimmen die Erzählung, die die schwarze Gemeinschaft teilt, überholen. Es liegt in der Verantwortung eines jeden von uns, zuzuhören und uns darüber aufzuklären, wie wir bessere Menschen werden können, die diesen Planeten teilen.“

Im darauffolgenden Tweet teilte die Band einen Link zu einem Blog namens „Performative Allyship is deadly“ („Performative Allianz ist tödlich“), mit dem Vermerk „ein möglicher Ansatzpunkt.“ Der Blog beschreibt, was Weiße unternehmen können, um tatsächlich hilfreich zu einer Verbesserung beizutragen, anstatt bloß Hashtags auf den sozialen Netzwerken zu posten, um positiv dazustehen.

 


Eddie Vedder über den Umgang mit der Roskilde-Tragödie im Jahr 2000

Eddie Vedder, Frontmann der Band Pearl Jam, war zu Gast in der US-amerikanischen Talkshow „Mind Wide Open“, die sich im Kern mit dem Thema der psychischen Gesundheit beschäftigt. Moderiert wird die Serie von Lily Silver, der Tochter des 2017 verstorbenen Grunge-Musikers Chris Cornell. In dem Gespräch sprach Vedder offen über den Umgang mit Trauer, die ihn jahrelang nach der Tragödie auf dem Roskilde-Festival im Jahr 2000 begleitete. Damals starben neun Fans im Gedränge während einer Pearl-Jam-Show. Eddie Vedder kennt Lily Silver schon von Geburt an. In dem Gespräch erinnert er sich, was ihre Geburt und die Tragödie von damals verbindet:…
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