Peter Gabriel: Alle Details zum neuen Album„ o\i’“

Peter Gabriel kündigt mit „o\i “ein neues Album an. 2026 erscheinen Songs zu jedem Vollmond, begleitet von Kunst und Technikvisionen

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Peter Gabriel hat ein Nachfolgealbum zu seinem 2023 erschienenen Werk i/o angekündigt. Dieses trägt den nicht minder herausfordernden Titel „o\i“.

Wie schon bei seinem vorherigen Album wird Gabriel im Jahr 2026 zu jedem Vollmond einen neuen Song aus „o\i “veröffentlichen. Los geht es bereits an diesem Samstag mit der Single „Been Undone“. Wie viele Songs die Platte  haben wird, und wann sie erscheint, steht noch nicht fest.

Bis zum Ende des Jahres wird Gabriel das komplette Album enthüllt haben. Jeder Song erscheint in einer „Dark-Side“- und einer „Bright-Side“-Abmischung, wie bei dem Album davor. Wobei die zweiten Versionen jeweils zum Neumond eines Monats veröffentlicht werden.

Albumveröffentlichung nach Mondphasen

Jeder Song auf „o\i “wird zudem von einem eigenen Kunstwerk begleitet. „Been Undone“ zeigt „Ciclotrama 156 (Palindrome)“ der in São Paulo lebenden Künstlerin Janaina Mello Landini. In der Pressemitteilung wird das Werk als „eine gespiegelte Komposition beschrieben, die um einen zentralen Knoten herum aufgebaut ist und es erlaubt, das Werk vorwärts und rückwärts zu lesen – als visuelles und strukturelles Palindrom“.

Kunst, Struktur und Assoziationen

„Die Art, wie sie das Seil nimmt und es bewegt, es entwirrt, ist fast wie Fraktale oder Baumstämme und sieht in gewisser Weise auch wie ein Gehirn aus, sodass ich viele Einstiegspunkte sehe“, sagte Gabriel in einem Statement, das viele Fragen offen lässt.

Peter Gabriel denkt auf dem neuen Album„ o\i“ auch über Künstliche Intelligenz und Quantencomputing nach. Er beschrieb außerdem die „Mischung aus Gedanken und Gefühlen“, aus denen die Songs auf „o\i“ bestehen. Wenig überraschend befasst er sich dabei mit anspruchsvollen Konzepten.

Zukunft, Technologie und Selbstverständnis

„Ich habe über die Zukunft nachgedacht und darüber, wie wir auf sie reagieren könnten“, sagte er. „Wir gleiten in eine Übergangsphase wie keine andere, die sehr wahrscheinlich durch drei Wellen ausgelöst wird: KI, Quantencomputing und das Gehirn-Computer-Interface. Künstler haben die Aufgabe, in den Nebel zu schauen und, wenn sie etwas erkennen, einen Spiegel hochzuhalten.“

Und zur Definition des Albumtitels: „Das sind meine unförmigen Teile – i/o: Das Innere hat einen neuen Weg nach außen, und o\i: Das Äußere hat einen neuen Weg nach innen.“

„Wir sind nicht – und waren es nie – ausschließlich selbstbestimmte, unabhängige Wesen, denen die Welt zur freien Verfügung steht. Wir sind etwas anderes: ein Teil der Natur, ein Teil von allem. Und ein Gefühl der Verbundenheit, ein bisschen mit dem Hintern wackeln und Liebe geben und empfangen kann uns helfen, unseren Platz zu finden – und uns ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern.

Persönliche Projekte und Hoffnung

„Einige dieser Songs werden Teil des Gehirnprojekts sein, das ich seit mehreren Jahren erforsche, und andere machen mich einfach glücklich. Ich hoffe, sie gefallen Ihnen.“