Phoebe Bridgers wird Moderatorin von „Saddest Factory Radio“


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„Ich hatte privat schon immer eine Radiosendung. Wenn ich meine Freunde auf Roadtrips über Stunden mit Klageliedern und Ambient-Musik quälte. Ich kann es kaum erwarten das professionell zu tun“, freut sich die US-amerikanische Sängerin und Label-Gründerin. Ab dem 03. März bekommt Phoebe Bridgers ihre eigene Radiosendung beim amerikanischen Sender „SiriusXM“.

„Saddest Factory Radio“ nennt sich die Show und spielt dabei auf Bridgers gleichnamiges Plattenlabel „Saddest Factory“ an, das sie 2020 gründete. Unter Vertrag sind dort unter anderem Sloppy Jane, MUNA und Claud. Diese Künstler*innen werden durch Interviews auch Teil der Radioshow. Außerdem teilt Bridgers ihre Musiktipps und aktuelle Nachrichten aus der Welt der Musik mit ihren Zuhörer*innen.

Musik hört Bridgers am liebsten im Supermarkt

In einem Interview mit „ROLLING STONE“ erklärt Bridgers, ihre liebste Art Musik zu konsumieren sei nebenbei: „Etwas, das beim Einkaufen läuft, eine Vorband, von der ich noch nie vorher etwas gehört habe, ein Hochschulradio, das läuft, während ich versuche auf einem Roadtrip Empfang zu bekommen.“ Erlebnisse dieser Art wolle sie mit ihrer eigenen Radioshow nun auch anderen bieten.

Jeden ersten Donnerstag eines Monats soll eine neue Episode erscheinen. Zum Auftakt postete „SiriusXM“ auf Instagram ein Video, das einen Vorgeschmack auf die Radiosendung gibt. Darin wird Bridgers als DJ eingesetzt und schlägt passend zu von Fans vorgeschlagenen Szenarios einen Soundtrack vor.

 

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Der Name „Saddest Factory“ ist eine Anspielung auf das Wort „satisfactory“, was übersetzt „zufriedenstellend“ heißt. Direkt übersetzen ließe sich der Label-Name mit „traurigste Fabrik“, was den melancholischen und eindringlichen Musikgeschmack der Sängerin gut widerspielt. Zuletzt erschien 2021 ihre Single „Day After Tomorrow“ beim Label „Dead Ocean Records“, mit dem auch ihr eigenes Label zusammenarbeitet.

Nebenbei arbeitet Bridgers immer wieder zusammen an Projekten mit anderen Künstler*innen, wie zum Beispiel mit Lucy Dacus und Julien Baker unter dem Namen Boygenius oder kürzlich mit Metallica für ihr Cover von „Nothing Else Matters“.