Pitbull wird für Cover von Totos „Africa“ in Grund und Boden gestampft


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Es ist ja nicht so, dass „Africa“ von Toto eine Art Underground-Kunstwerk ist, das Jahrzehnte lang verschüttet war und nun aus dem dunklen Verließ des Vergessens gerettet wurde. Der Pop-Hit dominierte mit auffällig vielen Cover-Versionen das letzte Jahr, allen voran die herrlich verschrobene Neuversion von Weezer.

Neu ist der Trend übrigens nicht. In den letzten Jahren entstanden zahlreiche Covers des Mitgröl-Klassikers von 1982. Unter anderem auch, schluck, von Chris De Burgh. (Eine Liste mit Cover-Versionen von „Africa“ gibt es HIER)  Dennoch schien sich Rapper Pitbull vor allem vom Internet-Hype der letzten Monate leiten zu lassen, als er „Africa“ für den DC-Comic-Film „Aquaman“ unter dem Titel „Ocean To Ocean“ einspielte.

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„Das ist etwas, das einfach nicht existieren sollte“

Natürlich machte Armando Christian Pérez, wie Pitbull mit bürgerlichem Namen heißt, daraus eine typische Pitbull-Nummer mit allem Produzenten-Schickschnack und Frauen-Chor für den „Afria“-Refrain. Und laut Fans ist das alles ohne Sinn und Verstand. Auf „YouTube“ wurde der Soundtrack „Ocean to Ocean“ schon über 100.000 Mal „disliked“.

Nur etwas mehr als 20.000 Usern gefällt der Rap-Pop-Mischmasch. Die Kommentare unter dem Video können die Enttäuschung und Wut kaum verbergen. „Ich musste einen extra Account anlegen, damit ich dieses Video zwei Mal disliken kann“, schrieb ein YouTube-Nutzer. Ein anderer ergänzte: „Das ist etwas, das einfach nicht existieren sollte.“