Pole Dance: Adele liefert Show in Londoner Club ab


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Besucher des legendären Londoner Clubs G-A-Y bekamen am Donnerstagabend eine ganz besondere Show geliefert. Eigentlich fand an diesem Abend nur ein Strip-Contest statt. Besucher*innen durften dann aber eine angeheitert wirkende Adele beobachten, die später sogar an der Poledance-Stange tanzte.

Adele war mit einer Gruppe von Freund*innen überraschenderweise in dem Club aufgetaucht. Sie war über den Hintereingang hineingelangt, wo sie eine VIP-Box bezog. Die „Daily Mail“ behauptet: Als sie von Fans erkannt wurde, soll Adele angefangen haben zu weinen und gefragt haben, wie sie erkannt worden sei.

Später soll die Popsängerin sogar auf die Bühne gestürmt sein und selbst an der Stange getanzt haben. Dort gab Adele dann noch zu, dass ihr Shirt gerissen sei und sie sich selbst vollschüttet habe. In demselben Outfit war Adele früher am Donnerstagabend noch in der Graham Norton Show zu Gast, wo sie über ihren herausragenden Erfolg bei den Brit Awards sprach („Artist of the Year“).

In einem kurzen Video-Mitschnitt, der der britischen Daily Mail vorliegt, soll Adele auch gefordert haben, dass sie die finale Entscheidung im Strip Contest haben dürfe. Moderatorin und Drag-Queen Cheryl Hole, die durch den UK-Ableger von „RuPaul’s Drag Race“ Bekanntheit erlangte, erwiderte darauf, dass Adele natürlich diese Entscheidung treffen dürfe.

Adele wählte dann die einzige Frau unter den Teilnehmer*innen des Contest zur Siegerin. An die anderen Teilnehmer*innen gewandt sagte sie: „Ihr wart alle großartig, aber wir lieben es Frauen zu sein, nicht war?“. Damit adressierte Adele wohl auch die Kontroverse um ihre Aussagen im Rahmen der Brit Awards.

Kontroverse um Adeles Auftritt bei den Brit Awards

Dort hatte die Sängerin in ihrer Dankesrede als „Artist of the Year“ ihr Missfallen über die „neue ‚woke‘ und geschlechtslose Preisverleihung“ geäußert. „Ich verstehe warum die Kategorien geändert wurden, aber ich liebe es eine weibliche Künstlerin zu sein“, fügte Adele hinzu.

Die Brit Awards hatten in diesem Jahr erstmals keine gegenderten Preise verliehen. Die Organisator*innen des Preises hatten erklärt, dass man möglichst inklusiv sein wolle und auch alle Geschlechtsidentitäten bei der Preisverleihung willkommen heiße. Bei Fans und teilweise auch im Organisationteam gab es geteilte Meinungen über den Schritt. Einige bezeichneten dies als „’wokes‘ Geschwätz“ und riefen sogar zum Boykott der Veranstaltung auf.

Adele konnte indes mit ihrer Single „Easy on Me“ und ihrem neuesten Album „30“ jeweils den Preis für die beste Single und Album des Jahres abräumen.