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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress
Highlight: Videogalerie: Die Super Bowl Halftime Shows von 2000 bis 2011

Prince: Nachlass veröffentlicht verschollene Musikvideos

Dass Prince sich immer wieder mit Plattenfirmen verkracht hatte, ist allgemein bekannt. Ein Streit mit Majorlabel Sony ging so weit, dass der Sänger für eine Weile unter einem anderen Künstlernamen Musik veröffentlichte.

Die andauernden Konflikte, die Veröffentlichungen verhinderten, und Prince‘ immense künstlerische Produktivität hinterlassen nach seinem Tod ein riesiges musikalisches Archiv, aus welchem seine Nachlassverwalter nun unveröffentlichtes oder verschollenes Material veröffentlichen. So erschien im Oktober „Piano & A Microphone 1983“, Aufnahmen aus einer Klaviersession, die unmittelbar vor der Veröffentlichung von „Purple Rain“ entstanden sind.

Nun erscheinen auch einige verschwundene visuelle Mitschnitte aus den Jahren 1995 bis 2010. Dabei handelt es sich meist um Musikvideos, die zuvor nicht auf Streamingdiensten verfügbar waren, oder auch Live-Videos, die nur einmal im Musikfernsehen gezeigt wurden. So versteckte sich das Video zu „Endorphinemachine“ zum Beispiel in dem 1994 erschienen Videospiel „Interactive“ – erst jetzt ist es wieder zu sehen.

Kooperation

„Für Prince waren die Jahre 1995-2010 ein beispielloser Zeitraum der ausdauernden und produktiven Kreativität“, heißt es in einer Stellungnahme der Nachlassverwaltung. „Er veröffentlichte neue Alben in einem blitzschnellen Tempo, unterstützt durch vielfältige Distributiv-Strategien, inklusive seines eigenen NPG Music Clubs. Prince hinterließ einige der provokativsten, experimentellsten und gefühlvollsten Sachen seiner Kariere.“ Erst nach der Befreiung von Anforderungen und Erwartungen der Major Labels hätte Prince „seine eigene Musik unter seinen eigenen Bedingungen schreiben, aufnehmen und veröffentlichen können“.

Vergangene Woche startete die Serie mit Clips aus dem 1995 erschienenen „The Gold Experience“ sowie „Chaos and Disorder“ von 1996.  Darunter befindet sich etwa das B-Side-Stück „Rock and Roll is Alive! (And It Lives In Minneapolis)“, eine Antwort des Allround-Talents auf Lenny Kravitzs „Rock and Roll is Dead“. Das in Paisley Park gedrehte Video wurde bisher lediglich einmal im Jahr 1997 beim Musiksender „VH1“ gezeigt.

Bis zum 14. Dezember erscheinen wöchentlich bis zu sechs Videos, die zu jeweils einem oder zwei Alben gehören.

Die komplette Liste aller kommenden Prince-Videos

9. November, aus „Emancipation“
„Betcha By Golly Wow!“
„Somebody’s Somebody“
„The Holy River“
„Face Down“

16. November, aus „Crystal Ball“
„Interactive“
und aus „Rave Un2 The Joy Fantastic“/„Rave In2 The Joy Fantastic“
„The Greatest Romance Ever Sold“
„Hot Wit U (feat. Eve) – Nasty Girl Remix“

23. November, aus „Chocolate Invasion“
„U Make My Sun Shine (feat. Angie Stone)“

30. November, aus „Musicology“
„Musicology“
„Call My Name“
„Cinnamon Girl“
und aus „3121“
„Black Sweat“
„Te Amo Corazón“
„Fury“

7. Dezember, aus „Planet Earth“
„Chelsea Rogers“
„Somewhere Here On Earth“
„Guitar“
„The One U Wanna C“

14. Dezember, aus „LOtUSFLOW3R“
„Crimson and Clover“
und aus „MPLSoUND“
„Chocolate Box“ (feat. Q-Tip)


Ist Taylor Swift besser als Prince? Radio-Moderator löst hitzige Debatte aus

Über Musikgeschmäcker lässt sich streiten. Vergleiche zwischen grundunterschiedlichen Musikern kommen jedoch meistens nicht gut an. Das hat am Wochenende auch Ross Tucker lernen müssen. Der 39-Jährige Radiomoderator führt eine NFL-Sendung beim amerikanischen Radiosender SiriusXM und spielte früher selbst professionell American Football. Am Wochenende wich Tucker jedoch von seinen üblichen Sport-Kommentaren auf Twitter ab und bekannte sich zu seiner Liebe zu Taylor Swift. – Er bezeichnete sie als viel bessere Künstlerin, als es Prince je gewesen sei. „Bitte vergleicht niemals Prince mit Taylor Swift. Besonders an ihrem Geburtstag“, schrieb er auf Twitter. „Ich kann mit eigenen Ohren bestätigen, dass sie mindestens zehn Lieder…
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