Prince: „Nothing Compares 2 U“ zum ersten Mal in der Original-Version

Prince: „Nothing Compares 2 U“ zum ersten Mal in der Original-Version

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Noch immer ist „Nothing Compares 2 U“ der übergroße Hit, den die Welt mit der irischen Sängerin Sinéad O’Connor verbindet. Das liegt natürlich auch an dem Video des 1990 veröffentlichten Stücks, in dem die Musikerin, die ihre ganz eigene Vorstellung von Prince‘ Tod hat, vor Liebeskummer plötzlich zu weinen beginnt. Doch der Song stammt eigentlich von Prince, der ihn bereits 1984 geschrieben hatte.

Gedacht war „Nothing Compares 2 U“ für The Family, eine Band aus Minnesota, die von dem Sänger aktiv unterstützt wurde und das Lied auf ihrem gleichnamigen Album 1985 herausbrachte. Ursprünglich hatte Prince den Track in einer Lagerhalle in Eden Prairie aufgenommen und dabei alle Instrumente selbst gespielt.

„Nothing Compares 2 U“ als Funk-Nummer

Nun wird diese bislang unter Verschluss gehaltene Originalversion am 25. Mai als 7″-Vinyl-Single (Picture Disc und schwarzes Standard-Vinyl) herausgebracht. Die Scheibe enthält eine „Full Length Version“ (4:40 Minuten) und eine „Edit Version“ (4:12).

Das dazugehörige Video zeigt bisher noch nie zu sehendes Rehearsal-Material aus dem Sommer 1984 und wie Prince mit The Revolution den in dieser Fassung wesentlich funkinduzierter und etwas entdramatisierter auftretenden Song einspielte. Die Aufnahmen entstanden damals als Teil der Proben und werden in einem Clip in der Regie von Andrea Gelardin und Ruth Hogben gezeigt.

Am Donnerstag (19. April) veröffentlichte die Polizei erstmals ein Video und Bilder von Prince‘ Anwesen kurz nach seinem Tod. Sie wurden von der Staatsanwaltschaft genutzt, um nachzuweisen, ob der Sänger tatsächlich irrtümlich an den Folgen einer Medikamentenüberdosis gestorben ist oder ob eine weitere Person beteiligt ist. Da hierfür keine Indizien gefunden werden konnte, wird der Fall nun endgültig zu den Akten gelegt.

„Purple“? Dies war Prince' wahre Lieblingsfarbe

Bei Prince und Farben denken natürlich alle an „Purple“, wegen „Purple Rain“, seinem erfolgreichsten Album. Schon zur „1999“-Ära von 1982 machte er die heutige Hipster-Farbe salonfähig. Wie nun behauptet wird, sei lila jedoch gar nicht die Lieblingsfarbe des Musikers gewesen. Cloud-Gitarre in Orange Die Schwester von Prince, Tyka Nelson (die einst mit „Royal Blue“ selbst ein Album mit einem Farb-Titel ausstattete), verriet die eigentliche Vorliebe des Sängers: orange. Der „New York Times“ sagte Nelson mit Blick auf die anstehende Prince-Ausstellung in London: „Die Cloud-Gitarre in Orange sticht für mich hervor. Es ist schon seltsam, die Leute assoziieren die Farbe Lila…
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