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QOTSA: Hier rastet Josh Homme völlig aus und tritt einer Fotografin ins Gesicht

In den vergangenen Jahren benahm sich Josh Homme von Queens Of The Stone Age immer mal wieder aggressiv gegenüber Fans. Er wütete und pöbelte auf offener Bühne und wurde auch schon einmal handgreiflich. Nun dürfte ihm aber Ärger blühen für einen seiner undurchschaubaren Anfälle.

Bei einem Gig der Band bei der KROQ Almost Acoustic Christmas Show soll der Sänger am Wochenende einer Fotografin ins Gesicht getreten haben. Chelsea Lauren, die für die Foto-Agentur Shutterstock unterwegs war, machte den Vorfall auf Instagram öffentlich und sagte später „Variety“ dazu, dass die Attacke vollkommen absichtlich geschah und von ihr nicht provoziert wurde.

Josh Homme stand völlig neben sich

Lauren: „Josh kam vorbei und ich war ziemlich aufgeregt. Ich habe Queens Of The Stone Age noch nie zuvor fotografiert, ich habe mich wirklich darauf gefreut. Dann sah ich ihn vorbeikommen und bekam eine mit. Das nächste, was ich weiß, ist, dass sein Fuß mit meiner Kamera in Verbindung kam und meine Kamera hart in mein Gesicht gedrückt wurde. Er blickte mich direkt an, schwang sein Bein ziemlich hart zurück und trat mir mit Anlauf ins Gesicht. Er fuhr danach fort mit der Show. Ich war erschrocken und hörte auf mit meiner Arbeit. Ich musste einfach runter und hielt mein Gesicht, weil es so schlimm schmerzte.“

Ein Video zeigt die Attacke

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Thank you everyone that has reached out with supportive messages. A small update, as I'm being flooded with questions: My neck is a sore, my eyebrow bruised and I'm a bit nauseous. The doctor released me early in the morning. Here are three images. Two of them as Josh looked at me, smiled and then kicked me. The other one is later after he cut his own face with a knife. I was in the pit in tears – and he just stared at me smiling. Assault in any form is not okay, no matter what the reasoning. Alcohol and drugs are no excuse. I was where I was allowed to be, I was not breaking any rules. I was simply trying to do my job. I hold nobody accountable for this but Josh himself. KROQ has nothing to do with this and I will always support them. The irony is someone had thrown an ice cube on to the very slick catwalk before the QOTSA set. I was afraid that one of the band members might slip and hurt themselves so, when the lights went dark, I used my arm to wipe down the runway so nobody would hurt themselves. Thank you to @variety for their immediate concern and care with this matter. As of now, nobody from QOTSA has reached out to me. #queensofthestoneage #QOTSA #JoshHomme

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Später musste die Fotografin im Cedars-Sinai Medical Center behandelt werden und gab gegenüber dem US-Blatt an, Josh Homme wegen des Angriffs anzuzeigen. „Ich habe das Gefühl, dass er, wenn ich nichts tue, einfach weiter Menschen ins Gesicht treten kann, nur weil er Musiker ist“, so Chelsea Lauren. „Das ist überhaupt nicht okay.“

„Fuck Muse!“

Wie „Stereogum“ berichtet, benahm sich der Musiker an diesem Abend generell merkwürdig. Während des Gigs zog er ein Messer aus der Tasche und verwundete sich damit im Gesicht. Außerdem bezeichnete er das Publikum als „Spasten“, animierte sie zum Buhen und sich der eigenen Unterwäsche zu entledigen. Später beleidigte er noch den Headliner des Abends: „Fuck Muse“. Inzwischen hat der Sänger die Fotografin um Entschuldigung gebeten und erklärt, dass er sich in seiner eigenen Performance verloren habe und es sich um einen Unfall gehandelt habe.

Update

Inzwischen hat der Queens-Of-The-Stone-Age-Frontmann noch einmal ein Statement abgegeben. Auf Instagram postete er ein Video, in dem er sagt, dass er eigentlich ein guter Mensch sein wolle, doch an diesem Abend daran gescheitert wäre. Homme: Das bedeutet, dass ich auch meine Freunde und Familie im Stich gelassen habe. Ich will nie, dass sie sich schämen müssen, in meiner Nähe zu sein oder mich zu kennen. Also entschuldige ich mich auch bei meinen Bandkollegen, meiner Mutter und meinem Vater, meiner Frau und meinem Bruder und meinen Kindern. Ich muss mir was einfallen lassen. Rock’n‘ Roll ist eine wunderbare Sache, es soll Menschen retten und helfen, und sie nicht durcheinanderbringen.



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