Quentin Tarantino: „Bruce Lee war ein wenig arrogant“

Seit „Once Upon A Time…In Hollywood“, der neunte Film von Quentin Tarantino, am 26. Juli in den US-Kinos anlief (in Deutschland ist es ab dem 15. August soweit), steht besonders eine Szene in der öffentlichen Kritik.

Die Geschichte begleitet Schauspieler Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und seinen Stuntman Cliff Booth (Brad Pitt), die im Los Angeles der 1960er-Jahre versuchen, große Filmaufträge an Land zu ziehen. Shannon Lee, die Tochter des legendären Kampfsportlers und Schauspielers Bruce Lee, kritisierte nun jedoch eine berüchtigte Szene, in der ihr Vater (dargestellt von Mike Moh) auf einen der Protagonisten trifft und es zu einem Kampf kommt. Lee werde darin falsch dargestellt. Nun äußerte sich Tarantino selbst zu den Vorwürfen.

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Wie „The Wrap“ berichtete, habe der 56-Jährige bei einer Pressekonferenz in Moskau erklärt, er halte die Darstellung Lees für fair und sehr treffend. „Bruce Lee war ein leicht arroganter Typ“, so der Regisseur. „Die Art, wie er geredet hat, ich habe den Großteil ja nicht einfach erfunden. Ich habe ihn solche Dinge schon sagen hören.“ Auch zu der Kritik, Pitts Rolle könne einen ausgebildeten Kampfsportler nicht so leicht besiegen, hatte Tarantino eine Erklärung: „Cliff ist ein fiktionaler Charakter. Wenn ich sage, er ist Bruce Lee im Kampf gewachsen, dann ist er Bruce Lee im Kampf gewachsen.“

Sehen Sie hier Tarantinos Erklärung zur Bruce-Lee-Szene:

„Once Upon A Time…In Hollywood“ ist Tarantinos vierter Film, der in Nordamerika bereits über 100 Millionen US-Dollar einnahm.


Golden Globes 2020: Netflix bleibt hinter allen Erwartungen zurück

Die 77. Verleihung der Golden Globes in Los Angeles kannte gleich mehrere deutliche Gewinner: „1917“, das Weltkriegsdrama von Sam Mendes etwa - oder „Once Upon A Time In Hollywood“ von Quentin Tarantino. Auch „Rocketman“, das Biopic über Elton John, räumte ab. Bei den besten TV-Serien konnten sich die Produzenten von „Chernobyl“, „Fleabag“ und „Succession“ feiern lassen. Doch ganz Hollywood schaute an diesem Abend auch auf die Verteilung der Preise. Würde Netflix der erste große Abend gelingen, bei dem alle anderen (konservativen) Studios ausgestochen werden? Netflix: Golden Globes für „Marriage Story“ und „The Crown“ Die Antwort ist ein deutliches NEIN. Zählt…
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