Quentin Tarantino: „Bruce Lee war ein wenig arrogant“


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Seit „Once Upon A Time…In Hollywood“, der neunte Film von Quentin Tarantino, am 26. Juli in den US-Kinos anlief (in Deutschland ist es ab dem 15. August soweit), steht besonders eine Szene in der öffentlichen Kritik.

Die Geschichte begleitet Schauspieler Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und seinen Stuntman Cliff Booth (Brad Pitt), die im Los Angeles der 1960er-Jahre versuchen, große Filmaufträge an Land zu ziehen. Shannon Lee, die Tochter des legendären Kampfsportlers und Schauspielers Bruce Lee, kritisierte nun jedoch eine berüchtigte Szene, in der ihr Vater (dargestellt von Mike Moh) auf einen der Protagonisten trifft und es zu einem Kampf kommt. Lee werde darin falsch dargestellt. Nun äußerte sich Tarantino selbst zu den Vorwürfen.

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Wie „The Wrap“ berichtete, habe der 56-Jährige bei einer Pressekonferenz in Moskau erklärt, er halte die Darstellung Lees für fair und sehr treffend. „Bruce Lee war ein leicht arroganter Typ“, so der Regisseur. „Die Art, wie er geredet hat, ich habe den Großteil ja nicht einfach erfunden. Ich habe ihn solche Dinge schon sagen hören.“ Auch zu der Kritik, Pitts Rolle könne einen ausgebildeten Kampfsportler nicht so leicht besiegen, hatte Tarantino eine Erklärung: „Cliff ist ein fiktionaler Charakter. Wenn ich sage, er ist Bruce Lee im Kampf gewachsen, dann ist er Bruce Lee im Kampf gewachsen.“

Sehen Sie hier Tarantinos Erklärung zur Bruce-Lee-Szene:


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„Once Upon A Time…In Hollywood“ ist Tarantinos vierter Film, der in Nordamerika bereits über 100 Millionen US-Dollar einnahm.