R.E.M.: Mit „It’s The End Of The World“ Richtung Chart-Spitze


Während das Coronavirus die Musikbranche auf der ganzen Welt weitgehend lahmgelegt hat, gibt es immer noch den einen oder anderen Künstler, der ausgerechnet jetzt Glück im Unglück findet. So erfreuen sich in Zeiten der Coronakrise immer mehr längst vergessene Hits, die auf irgendeine Weise mit dem Virus in Verbindung gebracht werden können, erneuter Beliebtheit. Darunter fallen Klassiker wie Gloria Gaynors „I Will Survive“ oder aber auch The Knacks „My Sharona“ (da er sich auf „Corona“ reimt).

Ähnlich ergeht es derzeit auch R.E.M., die mit ihrem Song „It’s The End Of The World as We Know It (And I Feel Fine)“ ebenfalls ein Revival erleben. Erst vergangene Woche stieg das Lied, das erstmals auf dem 1987 veröffentlichten Album „Document“ erschien, nach ganzen drei Jahrzehnten wieder in die Charts ein. Damit aber nicht genug – mit dem Einstieg auf Platz 64 in den iTunes-Charts übertreffen sie sogar die einstige Platzierung vor 33 Jahren, denn damals hatte es der Song lediglich auf Platz 69 geschafft (zumindest, wenn man die iTunes-Charts mit den Hot 100 der Billboard-Charts vergleichen will).

R.E.M.: Aktuell auf Platz 4 in den Charts

Die Erfolgssträhne des Songs scheint weiterhin auch kein Ende nehmen zu wollen. Einem Bericht von Billboard zu Folge soll „It’s The End Of The World“ in den vergangenen Wochen nicht nur zu den 22 meist gekauften Songs aller Genres gezählt haben, sondern zudem auch insgesamt 1,7 Millionen Mal gestreamt worden sein. Beides hat dazu geführt, dass der Song sich nun auf Platz 4 der Billboard-Hot-Rock-Songs-Charts befindet.

Wie zumindest einer der R.E.M.-Musiker die momentane Krise selbst bewältigt, stellte zum Teil ein kürzlich veröffentlichter Instagram-Post des ehemaligen Frontmannes der Band, Michael Stipe, zur Schau. In dem Video, dass ihn in Heimquarantäne zeigt, richtete sich der 60-Jährige an seine Zuschauer mit diesen aufbauenden Worten: „Ich bin im Bunker, zu Hause. Ich schütze mich, zu Hause. Ich halte Abstand. Wir sind zusammen allein.“



„Fledermaus-Fresser“: Kritik an Bryan Adams wegen Coronavirus-Kommentaren

Heftige Kritik an Bryan Adams wird laut, denn der kanadische Singer-Songrwriter brachte sich bei dem Versuch, seinen Frust über die aktuelle Coronakrise und seinen deswegen abgesagten Konzerten auf Social Media abzulassen, in eine ziemlich prekäre Lage. Adams ließ sich am Montag im Netz zur einer Tirade über das Coronavirus hinreißen und ging dabei relativ zügellos auf jene Menschen los, die seiner Meinung nach für die Pandemie verantwortlich sind. „Dank einiger verdammter Fledermaus-Fresser, dem Verkauf von Tieren auf den Wetmarkets, dem Virus, das gierige Bastarde hervorbringt, liegt die ganze Welt nun auf Eis“, schrieb Adams in dem Post, den er auf…
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