R.E.M. verbieten Donald Trump „It’s The End Of The World…“ als Wahlkampf-Soundtrack zu verwenden


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In seinem bisherigen Wahlkampf macht es Donald Trump, der Unternehmer und Kandidat für die Republikaner, der Öffentlichkeit selten einfach, etwas Positives über ihn zu berichten. Nun entfacht die Diskussion über Trump erneut und dürfte vor allem auch Musikfans in Erstaunen versetzen. Der 69-Jährige hatte als Soundtrack für seine Wahlkampf-Kampagne „It’s the End of the World As We Know It (And I Feel Fine)“ von R.E.M. verwendet, ohne sich vorher eine Erlaubnis zu holen, wie „Consequence of Sound“ berichtet.

Kürzlich hatte Trump das Stück der Band bei einem Stop seiner Kampagne beutzt. Daraufhin schickte ihm das Management der Musiker eine Unterlassungs-Erklärung und ein Statement mit folgenden Worten:

„Während wir die Benutzung unserer Musik bei diesem politischen Event weder autorisieren noch billigen und die Kandidaten bitten, unsere Musik nicht zu verwenden, sollten wir uns erinnern, dass es Dinge gibt, die von größerer Wichtigkeit sind. Die Medien und amerikanischen Wähler sollten sich auf das größere Bild konzentrieren und nicht erlauben, dass Politiker auf einer riesigen Bühne uns davon abhalten, die alltäglichen Probleme und Angelegenheiten der aktuellen Präsidentschafts-Kampagne zu hinterfragen.“

Erst Neil Young, nun R.E.M.

Musikgeschmack scheint Trump zu haben – auch wenn es ihm einfach nicht gelingen will, die Erlaubnis der jeweiligen Urheber einzuholen. Zuletzt machte der Unternehmer damit Schlagzeilen, dass er den Song „Rockin’ in the free World“ von Neil Young benutzen wollte. Young hatte vorher bereits die Benutzung des Stücks von Bernie Sanders, der aber erst im nächsten Jahr für die Demokraten antreten will, erlaubt. Nachdem Trump also wieder den Kürzeren gezogen hatte, äußerte sich der Milliardär wenig schmeichelhaft über Neil Young:„Vor einigen Monaten kam Neil Young in mein Büro, um Geld für einen Audio-Deal zu sammeln und fragte mich, ob ich zu seinem Konzert kommen will. Wow!“

Danach wurde Trump sogar noch deutlicher und bezeichnete Neil Young als Heuchler, bevor er das Stück letztlich als wenig bedeutende Hintergrund-Musik abkanzelte.



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