Rammstein-Video: Wie schrottet man einen Mikrofon-Ständer richtig?


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War es die Hitze? Gibt es im Körper oder im Geiste von Rammstein-Sänger Till Lindemann etwas, das ihn neuerdings auf der Bühne zum echten Berserker werden lässt? Hatte er einen Aggro-Flash…!?

Fragen über Fragen, die sich die Rammstein-Fans nach dem Konzert in der polnischen Hauptstadt Warschau analog wie digital fragen.

Was war geschehen?

Zum regulären Live-Darbietung von „Pussy“ gehört bekanntlich die gigantische Penis-Schaumkanone, die Lindemann turnusgemäß besteigt und darauf wie weiland der Baron von Münchhausen (dieser allerdings auf einer Kanonenkugel) herumreitet. Auch beim Warschauer Gig gehörte die Provo-Schocknummer zum einstudierten Repertoire.

Doch bevor der Bühnenpenis die vordere Fanreihen per Wasserzufuhr nass machen konnte, arbeitete sich Lindemann an seinem Mikrofon-Ständer ab. Und zertrümmerte diesen.

Die Band spielt besagten Track in Reih und Glied mit ordnungsgemäßem Sound-Geballere, doch nach der zweiten „Pussy“-Strophe flippt Lindemann plötzlich aus, Und lässt aufgestaute Wut an der unschuldigen Metallstange aus.

Diese knickt schließlich ab und fällt zu Boden, wie vom Blitz getroffen. Damit nicht genug. Lindemann stampft das Teil regelrecht ein – voll der Hooligan. Erst dann schwenkt wieder in den Normalmodus und besteigt seine „Shocking“-Phallus-Schaumkanone.

Längst diskutieren internationale Rammstein-Experten diesen bemerkenswerten Vorfall. Vergleiche mit anderen Konzerten der laufenden Tour durch Stadien und Mehrzweckhallen zeigen keine derartigen Auffälligkeiten. Auch das Management hat sich bislang nicht zu dem „Warschauer Vorfall“ geäußert. Bis auf weiteres, bleibt eine inoffizielle Äußerung aus dem Berliner Rammstein-Umfeld: „Naja, pfft. Man wird doch mal ausrasten dürfen; oder….!?“