Logo Daheim Dabei Konzerte




Blackout Tuesday
Highlight: Netflix-Party: So können Filme und Serien trotz Corona gemeinsam mit Freunden angeschaut werden

Reeperbahn Festival 2020 soll stattfinden

Hamburgs Reeperbahn Festival soll dieses Jahr wie gewohnt im September über die Bühne gehen. Fans sollten sich allerdings nicht all zu früh freuen, da es sich bei dieser Einschätzung nur um einen momentanen Stand handle – und dieser sich in kürzester Zeit wieder ändern könne.

Alexander Schulz, CEO des Reeperbahn Festivals, gab sich zuversichtlich in einem Statement über den derzeitigen Stand des Events, wie „Musikwoche“ berichtet: „Für das Reeperbahn Festival steht der Schutz und die Sicherheit seiner Besucher*innen, Partner*innen, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen an erster Stelle, weshalb wir mit den zuständigen Behörden im Austausch stehen. Wir verfolgen die aktuelle Nachrichtenlage aufmerksam und gehen derzeit davon aus, dass das Reeperbahn Festival 2020 wie geplant stattfindet.“ Auch wenn man allgemein positiv eingestellt ist, gibt Schulz dennoch zu Bedenken: „Die aktuelle Lage der Weltgesundheit ist angesichts der Corona-Pandemie so dynamisch, dass Aussagen, die heute noch valide erscheinen, schon Tage später hinfällig sein können.“

Schulz: „Wichtigstes internationales Treffen in 15 Jahren“

Nichtsdestotrotz wäre ein diesjähriges Zusammenkommen, gerade nach den überaus schwierigen, vergangenen Monaten, die die weltweite Musik- und Veranstaltungsbranche erlebte wichtig: „Nach der Absage nahezu aller wichtigen Branchenzusammenkünfte wie SXSW wäre unsere diesjährige Ausgabe als reales internationales Treffen von Musikwirtschaft, Künstler*innen und Fans sicherlich die wichtigste in 15 Jahren.“ Er fügte hinzu: „In einer Zeit, in der große Teile unserer Branche mit erheblichen Existenzsorgen zu kämpfen haben, wäre es schön, wenn wir für unsere besonders schwer getroffenen Kolleg*innen, wie Veranstalter und Clubs/Spielstätten nach monatelanger, weltweiter Schockstarre den Auftakt in eine Zeitrechnung ‚Post-Corona‘ anbieten könnten.“


Bill Cosby: Freilassung während Coronakrise abgelehnt

Seit September 2018 sitzt Bill Cosby wegen mehrfacher sexueller Nötigung und Missbrauchs im Gefängnis. Trotz der Pläne des US-Bundesstaates Pennsylvania - wo Cosby derzeit seine Strafe absitzt - einige Häftlinge freizulassen, um in den Haftanstalten die weitere Ausbreitung von COVID-19 zu stoppen, scheint eine frühzeitige Entlassung für den ehemaligen US-Fernsehstar ausgeschlossen. Der Grund dafür habe mit seiner Einstufung als Krimineller zu tun. Anfang der Woche unterzeichnete der Gouverneur von Pennsylvania, Tom Wolf, eine Erklärung, dass Staatsgefangene, die als „gewaltlos“ eingestuft werden, eine vorübergehende Gnadenfrist während der Coronakrise gewährt werden soll. Den Anlass dafür gab ein vor zwei Wochen bestätiger Coronavirus-Ausbruch…
Weiterlesen
Zur Startseite