Freiwillige Filmkontrolle


Regisseur Brett Ratner will mit Film über Milli Vanilli ins Filmgeschäft zurückkehren


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Brett Ratner soll sein Comeback vorbereiten: Der Regisseur habe vor, das von ihm seit Jahren geplante Biopic über Milli Vanilli zu verfilmen. Für das Projekt sind laut „Deadline“ Millennium Media und Ratners Firma RatPac Entertainment verantwortlich.

Vorwurf der sexuellen Belästigung

Der Regisseur, der Blockbuster wie „Rush Hour“ oder „X-Men – der letzte Widerstand“ drehte, brachte 2014 mit „Hercules“ seinen letzten Film ins Kino. In den darauffolgenden Jahren war er vermehrt als Produzent tätig. 2017 beschuldigten ihn sieben Schauspielerinnen, sie sexuell belästigt zu haben – dazu gehörten auch Olivia Munn und Natasha Henstridge. Seitdem stand seine berufliche Karriere fast still, denn auch Warner Bros. löste sich von dem Regisseur und Produzenten. Ratner selbst bestritt die Anschuldigungen, hielt sich seitdem aber weitestgehend aus dem Business heraus.

Brett Ratner: Erste Details zu neuen Projekten

Erst vor kurzem war wieder von Ratner zu hören, denn der Regisseur soll sich im Zuge der GameStop-Affäre die Rechte an den Gründern von WallstreetBets gesichert haben. Auch für den Film über Milli Vanilli habe man sich die Rechte an der Geschichte von Fab Morvan gesichert. Die großen Hits „Girl You Know It’s True“ und „Blame It On The Rain“ sollen darin zu hören sein. Für das Drehbuch ist Jeff Nathanson verantwortlich, der auch schon bei „Rush Hour“ mit Ratner gearbeitet hat.

Der Skandal um Milli Vanilli

Das von Frank Farian produzierte Duo feierte in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern seine größten Erfolge. Fab Morvan und Rob Pilatus mussten ihren Grammy, den sie 1990 als „Best New Artist“ bekommen hatten, allerdings wieder abgeben, nachdem aufgeflogen war, dass sie ihre Songs nie selbst gesungen hatten.

+++Dieser Artikel erschien zuerst auf musikexpress.de+++


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