Spezial-Abo

Clint Eastwood American Sniper


Warner Bros. Pictures Kinostart: 26.2.


„American Sniper“ umreißt das turbulente und tragisch kurze Leben des tödlichsten aller Heckenschützen der US-Militärgeschichte, Chris Kyle. Clint Eastwood, der mit einem von Jason Hall nach Kyles Memoiren verfassten Drehbuch arbeitet, schließt das Explosive mit dem Leid kurz, wie nur er es kann. Und Bradley Cooper gibt alles und noch mehr in seiner radikalen Darstellung, hat sich einen Berg Muskeln antrainiert, um den patriotischen good ol’ Texas boy zu spielen, der das Böse in der Welt sieht und ins Visier nimmt. Die Szenen, die zeigen, wie er zu seiner Frau, Taya, und zu seinen Kindern zurückkehrt, wirken dagegen etwas nachlässig, sollen die emotionale Festung zeigen, die Kyle um sich herum gebaut hat. Unnötig. Der Schmerz ist jederzeit in Coopers Augen sichtbar.


ÄHNLICHE KRITIKEN

James Gunn :: Guardians Of The Galaxy

Regisseur Gunn, der sein Handwerk bei der Trashfilm-Produktionsfirma Troma gelernt hat, zeigt gelegentlich zu viel Respekt vor der Herkulesaufgabe eines...

Richard Linklater :: Boyhood

Tim Burton :: Big Eyes


ÄHNLICHE ARTIKEL

Interview mit James Wan, dem Macher von "Saw" und "Insidious"

James Wan, der Regisseur der Horror-Filme "Saw" und "Insidious", würde auch gerne mal eine romantische Komödie drehen. Das, und warum er Angst vor Clowns und Puppen hat, erzählte er Joachim Hentschel im Interview.


Bizarr, lustig, peinlich: 34 Fußball-Hymnen

2013 wird es einen deutschen Sieger der Champions League geben – erstmals seit 2001, als Bayern München den FC Valencia bezwang. Diesmal steht Borussia Dortmund den Bayern gegenüber, im Finale in Wembley. Wer wird gewinnen? Joah, wissen wir nicht. Wer weiß das vorher schon. Aber: Man kann sich die aufregenden Stunden vor dem Anpfiff etwas vertreiben – mit unserer Galerie mit 34 unschlagbaren, bizarren, unerwarteten, unverschämt eingängigen Fußballhymnen. Zusammengestellt von ROLLING-STONE-Redakteur Ralf Niemczyk.
Weiterlesen
Zur Startseite