ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

American Sniper Regie: Clint Eastwood


Warner Bros. Pictures Kinostart: 26.2.

„American Sniper“ umreißt das turbulente und tragisch kurze Leben des tödlichsten aller Heckenschützen der US-Militärgeschichte, Chris Kyle. Clint Eastwood, der mit einem von Jason Hall nach Kyles Memoiren verfassten Drehbuch arbeitet, schließt das Explosive mit dem Leid kurz, wie nur er es kann. Und Bradley Cooper gibt alles und noch mehr in seiner radikalen Darstellung, hat sich einen Berg Muskeln antrainiert, um den patriotischen good ol’ Texas boy zu spielen, der das Böse in der Welt sieht und ins Visier nimmt. Die Szenen, die zeigen, wie er zu seiner Frau, Taya, und zu seinen Kindern zurückkehrt, wirken dagegen etwas nachlässig, sollen die emotionale Festung zeigen, die Kyle um sich herum gebaut hat. Unnötig. Der Schmerz ist jederzeit in Coopers Augen sichtbar.


ÄHNLICHE KRITIKEN

TV-Tipp Ostern: Guardians Of The Galaxy

Regisseur Gunn, der sein Handwerk bei der Trashfilm-Produktionsfirma Troma gelernt hat, zeigt gelegentlich zu viel Respekt vor der Herkulesaufgabe eines...

TV-Tipp: Boyhood :: Regie: Richard Linklater

Big Eyes :: Regie: Tim Burton


ÄHNLICHE ARTIKEL

Interview mit James Wan, dem Macher von "Saw" und "Insidious"

James Wan, der Regisseur der Horror-Filme "Saw" und "Insidious", würde auch gerne mal eine romantische Komödie drehen. Das, und warum er Angst vor Clowns und Puppen hat, erzählte er Joachim Hentschel im Interview.

Anzeige

iPhone XR für 1 €* im Tarif MagentaMobil L mit Top-Smartphone

  • 6,1″ Liquid Retina Display
  • leistungsstarker Smartphone Chip
  • revolutionäres Kamerasystem

Bei der Telekom bestellen

Die besten Soundtracks aller Zeiten: „Suspiria“ von Goblin

Der Film „Suspiria“ (1977) ist neben „Rosso - die Farbe des Todes“ (Profondo Rosso ) der Höhepunkt im Werk von Dario Argento, der das von Mario Bava („Blutige Seide“) begründete Giallo-Kino in eine ästhetisch noch einmal wesentlich anspruchsvollere Dimension überführte. Mit klug zusammengemischten Elementen des Gothic-Horror, Schauereffekten aus der Hammer-Schule, überraschend wenig Blut und einer großen Portion okkultem Firlefanz gelang dem italienischen Regisseur ein abgründiger Schocker, der vor allem auch wegen seiner herausragenden Farbdramaturgie auf ewig in den Listen der besten Horrorfilmen auftauchen wird. Nachträglich zum ersten Teil einer „Mutter-Trilogie“ erhoben, deren Fortsetzungen „Inferno“ (Horror Infernal) und „Die dritte Mutter“…
Weiterlesen
Zur Startseite