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Bear’s Den Red Earth & Pouring Rain



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Wer allein durch die Nacht fährt, während der Regen gegen die Windschutzscheibe prasselt, die Liebe weit weg ist und alle Platten von Prefab Sprout und alle Balladen von Bruce Springsteen schon gehört sind, der mag Zuflucht finden in den atmosphärischen Songs von Bear’s Den: sentimental-sehnsüchtige Rührstücke, die mal von zarten Synthiesounds („Love Can’t Stand -Alone“, „Roses On A Breeze“), mal von Fingerpickings („New Jerusalem“, „Greenwoods Bethlehem“) zusammengehalten werden. Die Band um den Sänger/Gitarristen Andrew Davie und den Multiinstrumentalisten Kev Jones liebt Folk und den Pop der 80er-Jahre, erzählt zwar am liebsten Liebesgeschichten in der Vergangenheitsform, ist aber auch voll der Hoffnung, dass die Reise durch die Nacht irgendwann endet.


Setbericht „Z Nation“: Zombies blasen Trump den Marsch

Das Ende der Welt steht bevor, ganz sicher, und es begint auf einem stillgelegten Fabrik-Areal, in einer kalten, dunklen Lagerhalle. Dort wird Lithium abgezapft, aus dem Wasser eines Schwimmbeckens. Gewonnen wurde das Lithium aus den Körpern von, nun ja, eingelagerten Zombies. Die sprechen können. Diese Untoten sind wie wir, aber irgendwie auch nicht. Die Leichen können zwar reden und haben Gefühle, greifen die Überlebenden dennoch an. Falls sie nicht gesättigt wurden. Mit Gehirnkeksen. Die Apokalypse, sprechende Zombies als Energiequelle – Gehirnkekse? Ein echter Irrsinn. Aber ein grandioser Irrsinn. Hier auf dem Land, auf dieser Brache inmitten grüner Felder, im Nordwesten…
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