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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

Gorillaz Humanz


Nach sechs Jahren Pause sind Damon Albarn und seine virtuelle Comic-­Band Gorillaz zurück. Die Liste der Mitwirkenden ist diesmal noch etwas länger als sonst: ­Grace Jones, Carly Simon, De La Soul, ­Vince Sta­ples, Mavis Sta­ples, Rag’n’­Bone Man, Graham Coxon, sogar ­Noel Galla­gher darf ein paar Backing­vocals beisteuern.

Zwang zur Zielgruppen-Einbindung

Und das sind bloß die Big ­Names. Zu den Highlights gehören das von Benjamin Clemen­tine ergreifend gesungene Gospelstück „Hallelujah Money“ und die frostig heruntergekühlte Dancehall­nummer „Saturnz Barz“. Trotz des weich federnden Gorillaz-Sounds, der die Stücke miteinander verbindet, leidet „Humanz“ manchmal ein wenig an der eigenen Opulenz – da wollen alle potenziellen Zielgruppen eingebunden werden. Doch langweilig wird dieser stilistische Rundumschlag nie.

(Warner)

Kooperation


1969: Led Zeppelin veröffentlichen ihr Debüt – und ROLLING STONE verreißt es

"Sie legen es darauf an, ihr beachtliches Talent für unwürdiges Material zu verschwenden". An "Led Zeppelin I", dem Debüt vom Led Zeppelin, ließ unser Kollege vom US-ROLLING-STONE, John Mendelsohn, kein gutes Haar. Mendelsohn rezensierte die Platte im März 1969, zwei Monate nach dessen Erscheinen. Hier „Led Zeppelin I“ bestellen[/amazon02 Limitiert, schwache Songs "Formelhaft" sei allein schon die Zusammensetzung der Band: ein exzellenter, aber unterverkaufter Gitarrist treffe auf einen "hübschen" Sänger mit "Soul-Röhre", leidlich kompetent sei die Rhythmus-Sektion; Schlagzeuger John Bonham dresche schließlich "bei jedem Beat" aufs Becken ein. Musikkritiker Mendelsohn drischt aber vor allem auf Gitarrist Jimmy Page ein: "Leider…
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