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James Gunn Guardians Of The Galaxy


Walt Disney Kinostart: 28.8.

Von der Peripherie des Marvel Cinematic Universe stammen die Guardians Of The Galaxy, eine illustre Truppe extraterrestrischer Freibeuter, Kopfgeldjäger und Auftragsmörder um den irdischen Glücksritter Peter Quill alias Star-Lord. Die Guardians tauchten seit Ende der Sechziger immer wieder im Dunstkreis der „Avengers“ -Comics auf, über die Jahre gab es auch gelegentliche Überschneidungen. Doch James Gunns erste Adaption der „Guardians“ -Hefte lässt vermuten, dass eine Integration der Supergurkentruppe (sozial wie ästhetisch) in den hermetischen „Avengers“-Zyklus längerfristig wohl nicht zu erwarten ist – dafür ist der Ton entschieden zu gaga.

Der Baum ist der Beste

Mit „Guardians Of The Galaxy“ scheint man sich bei Marvel eher den langgehegten Wunsch erfüllt zu haben, die Superhelden-Mythologie mit einer eigenen Weltraum-Oper im Stile von „Krieg der Sterne“ aufzulockern. Das Konzept ist liebevoll umgesetzt, aber auch etwas durchsichtig. Die Ähnlichkeiten zwischen Peter Quill und Han Solo liegen auf der Hand, auch wenn Chris Pratt ziemlich unwiderstehlich ist, wenn er zum funky Klassik­rocker „ Come And Get Your Love“ auf einer rustikalen Planetenoberfläche ein Tänzchen hinlegt und nebenbei kleine, hässliche Critter ausknockt. Die Rolle Chewbaccas übernimmt ein anthropomorpher Baum namens Groot, der mit den drei Worten „Ich bin Groot“ ein beachtliches emotionales Repertoire zum Ausdruck bringt.

Ein sprechender Waschbär namens Rocket, ein ganzkörpertätowierter Muskelberg und eine grünhäutige Amazone komplettieren die interplanetarische Freakshow. Die Stärken von „Guardians Of The Galaxy“ liegen zweifellos in der Figurendynamik, in dieser Hinsicht hat Joss Whedon mit „Marvel’s The Avengers“ Maßstäbe gesetzt. Entsprechend zeigt Gunn, der sein Handwerk bei der Trashfilm-Produktionsfirma Troma gelernt hat, gelegentlich zu viel Respekt vor der Herkulesaufgabe eines Sommer-Blockbusters.

SO 20:15 Uhr
MO 16:45 Uhr (RTL)


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