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The War On Drugs A Deeper Understanding



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Mit „Lost In The Dream“ lieferten The War On Drugs eine der beliebtesten Rockplatten 2014. Drei Jahre später singt Adam Granduciel auf dem vierten Album immer noch wie Bob Dylan und rockt wie Bruce Springsteen, auch optisch entspricht er nach wie vor dem perfekten Marlboro-Mann. Aber musikalisch hat sich mit „A Deeper Understandig“ etwas verändert. Einflüsse wie das Glockenspiel von „Born To Run“ oder die Keyboards von „Born In The U.S.A.“ werden nicht mehr nur angedeutet, sie verschmelzen mit den Songs zu einer natürlichen Einheit.

Wie es die Single „Holding On“ angekündigt hat, gehen The War On Drugs aber über retroselige US-Rockmusik hinaus und integrieren ein warmes Piano ebenso wie Noise-Elemente oder Synthies. Die Instrumentierung verziert den Sound, die großartige Produktion besorgt den Feinschliff. „When we talk about the past/ What are we talking of?“ Die Musik gibt die Antwort darauf: Was nach Abschied klingt, ist vielmehr ein großes Hallo an die Radiostationen dieser Welt – und „Radiotauglichkeit“ muss wirklich kein Schimpfwort sein. (Warner)


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