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Susanne Bier Zweite Chance


Zwei Paare im Kinderglück: Der Polizist Andreas lebt mit seiner Frau, Anne, und dem kleinen Alexander an der idyllischen Küste; die Junkies Tristan und Sanne hausen in einer Sozialwohnung und lassen ihr Neugeborenes im Wandschrank verkommen. Dann stirbt der kleine Alexander, Anne droht, sich umzubringen, und der überforderte Andreas fährt in die verdreckte Junkiewohnung, um sein totes Baby gegen das verwahrloste auszutauschen. Plötzlich sind die moralischen Grenzen in dieser Familiengegenüberstellung nicht mehr so klar gezogen. Die dänische Regisseurin Susanne Bier ist hier zweifelsohne in ihrem Element, doch das Drehbuch lässt ihr keinerlei Raum für Subtilität. Das Schicksal scheint im dänischen Alltag häufiger und fester zuzuschlagen als im Alten Testament.


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