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Richie Sambora erklärt Ausstieg bei Bon Jovi: „Meine Tochter brauchte mich“


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Richie Sambora hat als Leadgitarrist und Hintergrundsänger 30 Jahre lang mit Bon Jovi zusammengearbeitet, doch 2013 entschied er sich, der Band den Rücken zuzukehren und sich um seine damals 16-jährige Tochter Ava zu kümmern.

Eine Entscheidung, die kontrovers diskutiert und nicht von allen nachvollzogen werden konnte. Nun sagte auch Jon Bon Jovi kürzlich gegenüber „Rock Antenne“, dass er sich manchmal wünsche, Richie Sambora sei noch immer in der Band. Doch dieser bereut seine damalige Entscheidung bis heute nicht. Das sagte Sambora zuletzt dem „People“-Magazine.

„Ich hatte fast keine andere Wahl“

Es war ein Tag vor Tour-Beginn, als Richie Sambora sich entschied, bei seiner Familie zu bleiben und nicht mit Bon Jovi um die Welt zu reisen. „Es war natürlich keine beliebte Entscheidung, aber ich hatte fast keine andere Wahl“, so der Musiker gegenüber „People“. Der 61-Jährige betonte auch, dass er diese Entscheidung bis heute nicht bereut hat. Dazu sagte er: „Ich bin wirklich froh, dass ich es getan habe. Es hat auf jeden Fall für unsere Familie funktioniert.“ Seiner Tochter Ava gehe es nun „phänomenal.“ Auch seiner schon damaligen Ex-Frau Heather Locklear gehe es seiner Aussage nach „sehr, sehr gut.“ 


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Die Früchte seiner drastischen Entscheidung könne er heute ernten, so Sambora. Denn er habe nun eine „erstaunliche Beziehung“ zu seiner Tochter. Eine besondere Rolle soll dabei die tägliche Autofahrt zur Schule gewesen sein. „Da fanden die Gespräche statt. Sie war jeden Tag 30 Minuten lang in meinem Auto gefangen“, erinnerte er sich amüsiert.

In diesen 30 Minuten konnte er täglich herausfinden, was Ava braucht und fühlt. „Wir hatten immer eine sehr offene, gesprächige Beziehung.“ Seine Tochter feierte kürzlich ihren 23. Geburtstag und ihren Abschluss an der Loyola Marymount University in Kalifornien. Sambora sagte stolz: „Sie ist eine erstaunliche junge Frau mit einer glänzenden Zukunft. Sie hat sich nur dazu verpflichtet, ein guter Mensch zu sein. Sie ist es auch.“


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