Robert Plant will Archiv mit unveröffentlichter Musik nach seinem Tod frei geben


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Wie der britische Rockmusiker Robert Plant in seinem Podcast „Digging Deep“ berichtet, habe er die Corona-Pandemie dafür genutzt, all sein unveröffentlichtes Material – das teilweise sogar noch aus Zeiten vor Led Zeppelin stamme – zu archivieren. Damit aber nicht genug: Auch habe er seine Kinder angewiesen, dieses Archiv nach seinem Tod kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Über das Archiv sagte Plant: „All die Abenteuer, die ich jemals mit Musik und Tourneen, Albumveröffentlichungen oder Projekten erlebt habe, die nie wirklich abgeschlossen wurden – ich habe es einfach sortiert, aufgelistet und alles in einen Anschein von Ordnung gebracht.“ Und weiter: „Ich habe den Kindern gesagt, dass wenn ich ins Gras beiße, sie es kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich machen sollen – Damit alle sehen können, wie viel dummes Zeug von 1966 bis heute entstanden ist. Es ist eine Reise.“

Hört hier die jüngste Folge von „Digging Deep“:

Mutter wollte, dass Plant Buchhalter wird

Doch wie der 72-Jährige weiter verriet, werde das Archiv neben Musik auch noch weitere Erinnerungsstücke enthalten. Darunter zum Beispiel einen Brief seiner Mutter, in welchem sie versuchte Plant von einer Musikkarriere abzuhalten. „Ich fand einen Brief von meiner Mutter, in dem stand: Du warst ein sehr ungezogener Junge, warum kommst du nicht zurück? Sue will wissen, wo du dich herum getrieben hast. Außerdem ist der Buchhaltungsjob in Stourport-on-Severn noch unbesetzt. Warum kommst du nicht einfach nach Hause und wir tun einfach so, als wäre allen all diese Dinge nicht passiert?“