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Highlight: Led Zeppelin: Warum hinter dem Bandnamen eigentlich ein Diss von Keith Moon steckt

RS-History ★★★★★

„Physical Graffiti“ von Led Zeppelin: Vielleicht das größte Rock-Album aller Zeiten

Ja, vielleicht ist es das größte Rock-Album aller Zeiten. Und ja, es franst spätestens auf der vierten Seite etwas aus, es ist, wie alle Doppelalben, etwas zu voll. Aber what the fuck! Nirgendwo swingt Hardrock verführerischer als auf dem Monolithen von 1975.

Und nie klang die Rock-Rhythmus-Maschine Led Zeppelin überzeugender: Wie mächtig und geschmeidig zugleich John Bonham die Felle bearbeitet, wie sexy Jimmy Page seine entspannten Bottleneck-Riffs spielt, wie weich Robert Plants hysterische Machostimme im Grunde klingt – hier waren keine Düstermänner und Potenzprotze am Werk (okay, Letztere natürlich schon, aber dabei so herrlich louche und lockenköpfig), hier schwang ein im Rhythm’n’Blues geerdeter Sound, der mehr war als hard und heavy.

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Er war auch warm, funky, lasziv. Und darin Nirvanas „Nevermind“ ähnlich, auch so ein Album, das den guten alten harten Rock sexy swingen ließ. „Nach längerer Pause ist die Hard-Rock-Gruppe No. 1 wieder am Start. Versäumen Sie nicht einzusteigen! Es lohnt sich!“, dichtete der Schweizer Vertrieb vor 40 Jahren anlässlich der Rückkehr der damals größten Rockband der Welt.

Wichtige Wiederveröffentlichung

Das konnte man angesichts der Wiederveröffentlichung vor fünf Jahren erneut behaupten. Die gibt es in diversen Formaten, von der einfachen Doppel-CD bis zum aufwendigen Deluxe-Box-Set mit schwerem Vinyl und CDs und Download und Cover-Kunstdruck und gebundenem Begleitbildband.

Die beiden Originalalben klingen in der von Jimmy Page remasterten Version eine Spur transparenter, in den Höhen etwas weniger schrill. Wirklich interessant sind allerdings die Bonus-Tracks auf der dritten LP bzw. CD. Wie fremd da plötzlich Plants Gesang bei „Trampled Under Foot“ in Brachial-Stereo von Box zu Box hüpft, wie Page sich auf „In My Time Of Dying“ mal so richtig ausgniedeln darf und ein Cembalo „In The Light“ dominiert, das in dieser Demoversion dennoch viel mehr nach Bluesrock klingt als dann tatsächlich auf dem echten Album. Toll!



Queen: Hier covern sie Led Zeppelins „Whole Lotta Love“

Am Montagabend (10. Februar) erwiesen Queen ihren Kollegen von Led Zeppelin die Ehre, indem sie deren Song „Whole Lotta Love“ coverten. Gemeinsam mit Adam Lambert, der einen sehr beeindrucken Robert Plant abgibt, spielten sie den großen Hit, der 1970 auf „Led Zeppelin II“ erschien, während ihrer Show in Dunedin, Neuseeland. Auch Brian May scheint sichtlich Spaß daran zu haben, das berühmte Riff und die Slide-Guitar-Parts von Jimmy Page zu intonieren. Queen spielten den Song bereits 2015n und Adam Lambert führte ihn unter anderem 2009 als Kandidat bei „American Idol“ auf. Brian May gilt als großer Fan von Led Zeppelin und…
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