Rock’n’Roll-Pionier: Chuck Berry ist tot


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Chuck Berry ist tot. Der Gitarrist, Sänger und Komponist von Klassikern wie „Johnny B. Goode“, „Sweet Sixteen“ und „Roll Over Beethoven“ starb im Alter von 90 Jahren.

Chuck Berry, bürgerlich Charles Edward Anderson Berry, gilt als Gründungsvater des Rock’n’Roll. ROLLING STONE wählte ihn auf Platz sieben der „100 besten Gitarristen aller Zeiten“. „Johnny B. Goode“ wurde 1977 als Rock-Song auf der „Voyager Golden Record“ verewigt, jener Schallplatte, die als Ton-Testament der Menschheit ins All geschickt wurde.

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Die Todesursache wurde noch nicht bekannt gegeben. Die Polizei vom St. Charles County bestätigte, dass Berrys Leichnam in seinem Wohnhaus in der Nähe von St. Louis aufgefunden wurde.

Für seine Arbeiten wurde Chuck Berry 1986 als einer der ersten Künstler in die „Rock and Roll Hall Of Fame“ aufgenommen, bereits 1985 erhielt er den „Grammy Lifetime Achievement Award“.

Chuck Berry: Er beeinflusste alle

Als Musiker war er Inspiration für viele Künstler. John Lennon bezeichnete den Mann aus Missouri als Synonym für Rock’n’Roll. Die Beatles, die Stones, Bowie, die Sex Pistols, AC/DC – alle waren sie von ihm beeinflusst. Er definierte mit seinem Spiel den Sound des Rock’n’Roll, sein „Duckwalk“ ist legendär.

Berrys Album „The Great Twenty-Eight“, eine Compilation, wählte ROLLING STONE auf Platz 21 der „500 besten Alben aller Zeiten“; sechs seiner Lieder finden sich in unserer Liste der „500 besten Songs aller Zeiten“: Johnny B. Goode” (Nr. 7),  „Maybelline” (Nr. 18), „Roll Over Beethoven” (Nr. 97), „Rock and Roll Music” (Nr. 128), „Sweet Little Sixteen” (Nr. 272) und „Brown Eyed Handsome Man” (Nr. 374).

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Chuck Berry: einer der besten Gitarristen aller Zeiten

In unserer Liste der „besten Gitarristen aller Zeiten“ schrieb Keith Richards über Berry:

„Als ich Chuck Berry als Teenager in dem Dokumentarfilm „Jazz On A Summer’s Day“ sah, war ich tief beeindruckt, wie er den Jazzern Paroli bot. Es waren brillante Jungs – Jo Jones am Schlagzeug, Jack Teagarden auf der Posaune –, aber sie hatten diese snobistische Ader, die Jazzer gerne mal raushängen lassen: „Ach, dieser komische Rock’n’Roll …“ Aber dann spielte Chuck „Sweet Little Sixteen“ und nahm sie alle im Sturm. Das war für mich Blues, das war die Einstellung und die Chuzpe, die man braucht. Und genauso wollte ich auch werden – mit dem kleinen Unterschied, dass ich nun mal weiß war. Ich habe mir jedes Lick draufgeschafft, das er gespielt hat.

Timothy Hiatt Getty Images

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