Chuck Berry

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    Während seiner langen musikalischen Karriere schuf Chuck Berry zahlreiche Klassiker und Meilensteine des Rock’n’Roll und inspirierte mit seinen Riffs und Licks viele Künstler und Bands. Die Beatles behaupteten, dass sie ohne Chuck Berry wohl niemals mit dem Musizieren begonnen hätten. Seine Musik wurde unzählige Male gecovert und ausgezeichnet. Chuck Berry selbst trug seine Lieder live stets in neuem Gewand vor, wobei seine Konzerte auch wegen dem von ihm erfundenen Duckwalk legendär wurden.

    Unter dem Namen Charles Edward Anderson Berry wurde Chuck Berry 1926 in St. Louis, Missouri, geboren, wo er schon an der High School das Singen und Gitarre-Spielen lernte. Aufgrund eines Diebstahls saß Chuck Berry jedoch drei Jahre in einem Jugendgefängnis ein. Nach seiner vorzeitigen Entlassung arbeitete er zunächst in einer Autofabrik und ab 1951 als Pförtner beim Radiosender WEW, wo er einem Musiker eine E-Gitarre abkaufte. Ab 1952 spielte er erste Auftritte in lokalen Clubs, wo er auch seinen späteren Kollegen Johnnie Johnson kennenlernte.

    1955 verschlug es Chuck Berry nach Chicago, wo er erste Demos aufnahm. Leonard Chess von Chess Records zeigte sich von dem Song „Ida Red“ derart beeindruckt, dass nicht nur dieser Song, sondern auch „Maybellene“ und „Wee Wee Hours“ aufgenommen wurden. „Maybellene“ konnte sich auf Anhieb in den Top Ten platzieren und brachte Chuck Berry seinen Plattenvertrag ein. Auf den dazugehörigen Tourneen zeigte er auch erstmals seinen Duckwalk, der fortan zu seinem Markenzeichen avancierte. Mit „Roll Over Beethoven“ nahm Chuck Berry 1956 einen Hit auf, dem in den nächsten Jahren „Sweet Little Sixteen“, „Rock & Roll Music“, „Memphis Tennessee“ und „Johnny B. Goode“ folgten.

    Kooperation

    Nach einer 20-monatigen Haftstrafe gelang es Chuck Berry vor allem in Großbritannien, erneut zum Chartstürmer zu werden. 1964 veröffentlichte er mit „St. Louis To Liverpool“ eines seiner besten Alben. Anschließend sank sein Erfolg jedoch stark. Erst 1972 kam sein meistverkauftes Album auf den Markt: „The London Chuck Berry Sessions“, das mit „My Ding-A-Ling“ eine Nummer-Eins-Single enthielt und wegen der für damalige Verhältnisse schlüpfrigen Inhalte einen mittleren Skandal verursachte.

    Sein letztes Studio-Album erschien 1979, seitdem agiert Chuck Berry als Entertainer und lebende Legende des Rock’n’Roll.


    Es lebe die Kopie! Nach 50 Jahren erlischt das Copyright. Und dann?

    Wie man seine eigene Beatles-CD auf den Markt bringen kann? Ganz einfach: Man besorgt sich, zum Beispiel, eine alte Ausgabe des Albums "With The Beatles". Digitalisiert die Musik, überarbeitet sie ein wenig mit gängiger Software. Denkt sich einen neuen Titel aus, sucht ein hübsches Coverfoto. Lässt ein paar Paletten CDs pressen. Und wartet ein wenig. Genau: bis zum 12. November 2013. An dem Tag ist es nämlich exakt 50 Jahre her, dass „With The Beatles" in Deutschland erschien. Und laut geltendem Recht erlischt in dem Moment das Copyright, das die Plattenfirma an einer Aufnahme hält. Die Musik wird, welch holde…
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