Roger Waters: „Joe Biden ist ein verdammter Schleimer“


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Dass Roger Waters kein sonderlicher Fan des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump ist, ist kein Geheimnis. Dass er aber ein zumindest ebenso große Abneigung für dessen demokratischen Rivalen Joe Biden besitzt, ist erst seit kurzem bekannt.

In einem neuen Interview mit der amerikanischen Ausgabe des ROLLING STONE, sprach Waters über die diesjährige US-Präsidentschaftswahl und gab dabei gleichzeitig seine persönliche Meinung zu den Kandidierenden ab. Auf die Frage, ob progressive Wähler es als ihre Pflicht ansehen sollten, in den bevorstehenden Wahlen für Biden zu stimmen, antwortete der Musiker: „Ich bin hin und her gerissen. Ich bin immer noch verblüfft und etwas entsetzt darüber, wie das Democratic National Committee Bernie [Sanders] erneut überrannt hat und an seine Stelle einen anderen Kandidaten gesetzt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Biden Trump schlagen wird.“

Roger Waters im Interview:

Woher seine Abneigung gegenüber Joe Biden rührt, erklärte er damit, dass er ihn für einen „verdammten Schleimer“ hielte.  Zudem sei er als Kandidat zu „schwach“ und habe daher für Wähler nicht genug Attraktivität. In Trump sehe er zumindest einen „durchtriebenen Schwindler“, auch wenn dessen Tricks kein Niveau hätten und er daher leicht zu durchschauen sei. Den Amerikanern sei dies allerdings sowieso gleichgültig. Der einzige Kandidat, von dem Waters überzeugt war, sei der inzwischen ausgeschiedene Bernie Sanders gewesen. Dieser habe für ihn als „einziger Kandidat, das amerikanische Volk repräsentiert“.

Roger Waters: „Trump ist ein Zerstörer“

Auf die Frage welcher der beiden Präsidentschaftskandidaten – Trump oder Biden – das kleinere von zwei Übeln darstelle, hat Waters keine Antwort. Auch wenn er Biden nicht leiden könne, weiß Waters, dass ein erneuter Sieg von Trump katastrophale Folgen für das Land haben würde. Erst kürzlich hatte er diesen noch als den „Zerstörer von allem, was uns lieb ist“ bezeichnet. Bei all der Ungewissheit sei eines für ihn jedoch klar – und zwar, dass das zukünftige Amerika dringend einen „neuen Weg“ einschlagen müsse. Einen Weg, der nicht von der aktuell herrschenden Oberschicht und somit von „Geld, Plutokratie und einer kapitalistischen Gesellschaft“ bestimmt werde.



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