Highlight: 50 Jahre Woodstock: Was von der Hippie-Bewegung übrig blieb

ROLLING STONE im August 2019 – Titelthema: Woodstock

Inhalt der August-Ausgabe

Woodstock: Drei Tage im August
Vor 50 Jahren fand das berühmteste Festival aller Zeiten statt, ein Hippie-Happening sondergleichen. Was blieb vom Mythos übrig?
Von Frank Schäfer

Sleater-Kinney: Das Ende vom Anfang
Sie nahmen mit St. Vincent ein ­Album auf, entdeckten sich selbst – und verloren ihre Schlagzeugerin
Von Maik Brüggemeyer

Quentin Tarantino: König von Hollywood
Der Regisseur zeigt in seinem neunten Film die letzten unschuldigen Tage Hollywoods – bevor die ­Manson-Morde alles veränderten
Von Patrick Heidmann

Marika Hackman: Niemandes Spielzeug
Sie schreibt radikale Songs über den weiblichen Körper, über Lust und Sex. Ein Treffen mit einer Frau, die sich nicht mehr versteckt
Von Jan Jekal

 

Jeff Tweedy: Schöner scheitern
Ein exklusiver Auszug aus der ­Autobiografie des Wilco-Chefs: Wie funktioniert Songwriting – und warum bewegen uns Songs?
Von Jeff Tweedy

Tame Impala: Konfetti und Grooves
Kevin Parker lässt sich nicht hetzen: Das nächste Album soll die Zeit neu definieren – und auch den Rock
Von Jonah Weiner

The Mix

Lil Nas X
Der größte US-Hit des Jahres kostete den HipHop-Cowboy gerade mal 30 Dollar
Von Josh Eells

The Rolling Stones
Der „Rock And Roll Circus“ kommt runderneuert zurück
Von Arne Willander

 

Q&A Lloyd Cole
Der britische Songschreiber über Crowdfunding, Elektronik und Alterseinsichten
Von Max Gösche

Whitney
Die US-Band erforscht mit Gitarrenpop die Grenzen männlicher Beziehungen
Von Alena Struzh

 

History „Definitely Maybe“
Vor 25 Jahren erschien das bahnbrechende Debüt der Britpop-Ikonen Oasis
Von Naomi Webster-Grundl

Wozu brauchen wir noch Alben?
Sehnen sich junge Musike­rinnen heute noch nach dem Format Album? Wir ­haben nachgefragt
Von Naomi Webster-Grundl

Pedro Almodóvar
Der spanische Regisseur hat ein Schlüsselwerk gedreht
Von Patrick Heidmann

PLUS
The Teskey Brothers, Angie McMahon, John Van Deusen, Dope Lemon und andere

Reviews

Musik
Neues von Lloyd Cole und 85 weitere Rezensionen

RS-Guide Edwyn Collins
Von Post-Punk bis Pop: Sassan Niasseri über das Werk des Ex-Orange-Juice-Sängers

Film & Literatur
„Paranza – Der Clan der Kinder“ und 17 weitere Rezensionen

CD im Heft: Rare Trax – Children Of Woodstock – Tracklist

1. Cristobal And The Sea „Sunset Of Our Troubles“
Ein flötendurchwehtes, an The Mamas And The Papas gemahnendes Kleinod der bunt zusammengewürfelten Folk-Rock-Band, deren Mitglieder aus Spanien, Portugal, Frankreich und Großbritannien kommen.

2. The Budos Band „Peak Of Eternal Night“
Soul, Funk, Jazz und Psych-Rock verschmelzen bei der Combo aus Staten Island immer wieder zu herrlich ausufernden Instrumentalstücken, in denen die abgründige, halluzinogene Seite der Sixties beschworen wird. „Peak Of Eternal Night“ stammt vom aktuellen Album „The Budos Band V“.

3. Jessica Pratt „Moon Dude“
Die Vergleiche mit entrückten Folk-Sängerinnen wie Vashti Bunyan und Linda Perhacs wirkten anfangs etwas hochgestochen. Doch spätestens auf ihrem zweiten Album, „On Your Own Love Again“ (2015), bewies Pratt, dass sie mindestens ebenso rätselhafte, tran­szendentale Songs schreiben kann.

4. The Black Angels „Bad Vibrations“
So düster der Bandname der Texaner, so brütend und mantraartig geraten ihre Songs, die tief in den Anfängen von Psychedelia und Garage Rock wurzeln. „Bad Vibrations“ ist ein Fiebertraum, der The 13th Floor Elevators, MC5 und The Velvet Underground evoziert.

5. Josephine Foster „Child Of God“
Die Songschreiberin aus Colorado steht insofern in einer Hippie-Tradition, als ihre Musik stets von unbedingter kreativer Freiheit und Spiritualität geprägt ist. In diesem schwindelerregenden Gospel-Folk klingt sie wie Karen Daltons jüngere Schwester.

6. Lake „Gone Against The Wind“
In der beschaulichen Abgeschiedenheit von Whidbey Island vor der Küste des US-Bundesstaats Washington entfaltet die Band um das Songwriter-Ehepaar Ashley Eriksson und Elijah Moore betörende Oden wie diese zwischen psychedelischem Folk und Soft Rock oszillierende.

7. Brian Lopez „El Pájaro Y El Ciervo“
Die musikalische Sozialisierung durch seine Heimatstadt Tucson/Arizona ist auf Lopez’ Debütalbum, „Ultra“ (2011), kaum zu überhören. Um das federleicht-schwelgerische „El Pájaro Y El Ciervo“ dürften ihn nicht nur Calexico beneiden.


Elton John: auf Kokain ein Konzert der Rolling Stones an sich gerissen und Dylan für einen Gärtner gehalten

Kurz vor Veröffentlichung seiner Autobiografie „Me“ kommen einige unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben Elton Johns an Tageslicht, die er in dem Buch schildert: So habe der Sänger, bis oben hin voll mit Kokain, ein Konzert der Rolling Stones für sich beschlagnahmt – er wollte nach seinem Gastauftritt die Bühne nicht mehr verlassen. In Colorado durfte Elton zu „Honky Tonk Women“ auf die Bühne, und blieb auch danach on stage. „Die Sache lief gut, also jammte ich einfach bis zum Ende des Sets weiter“, schreibt er. „Ich dachte nicht daran, die Band zu fragen, ob sie überhaupt einen Aushilfs-Keyboarder benötigen.“ Böser…
Weiterlesen
Zur Startseite