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Rolling Stone Weekender: Und so war’s 2010…

Das kommt dabei raus, wenn man die Redaktionsmitglieder des Rolling Stone bittet, ihre persönlichen Erlebnisse und/oder Glücksmomente des Weekender-Wochenendes niederzuschreiben. Statt der „bestellten“ Kurztexte mit Zeit- und Ortsangabe findet man sich plötzlich in komplexen Nacherzählungen oder in amüsanten Streifzügen wieder, die nicht nur vor die Bühne sondern auch mal auf dunkle Parkplätze oder in tiefergelegte Restaurants führen. Aber um ehrlich zu sein, war’s dann genau die Mischung, die den Herren Onliner am Ende überzeugte. Und ihn selber dazu brachte, auf die Stilvorgaben zu pfeifen. Deshalb hier ungekürzt und unfrisiert: der etwas andere Blick auf unser Hausfestival Rolling Stone Weekender, in dem Maik Brüggemeyer den Robert Plant unter den Schriftstellern trifft, Joachim Hentschel einen Husky, Birgit Fuß die Sänger der schönsten Liebeslieder und Arne Willander den real existierenden Leser. Max Gösche outet sich derweil mit Leidenschaft als Frühvergreister und Daniel Koch erzählt „Apartment Stories“ mit und ohne Alkohol. Warum es das jetzt hier noch mal zu lesen gibt? Weil heute die ersten Acts für 2011 bekannt gegeben werden…

 

„Der Robert Plant unter den Schriftstellern“ – von Maik Brüggemeyer
Im Weekender-TV-Kanal erklärt der Musikexperte Tim Renner, Herbert Grönemeyer sei der Paul McCartney des deutschen Pop und Marius Müller-Westernhagen der John Lennon. Kurz danach muss ich den Fernseher leider ausschalten, weil schon Midlake, die Rodgau Monotones der US-Indie-Szene, aufspielen, gefolgt von Schottlands Antwort auf die Gruppe 47, Teenage Fanclub, dann der Tucholsky aus Tucson Howe Gelb und schließlich der deutsche James Brown Sven Regener mit seinen J.B.’s, die sich Element of Crime nennen. Als ich spätnachts ins Zimmer zurückkomme und den Fernseher einschalte, ist die deutsche Lady Gaga Tim Renner immer noch dran und bekräftigt ihre Einschätzung mit weiterem Expertenwissen.

Am nächsten Tag steht der Robert Plant unter den Schriftstellern, der Hamburger Autor Frank Schulz, auf der Bühne. Er ist ein bisschen wacklig auf den Beinen von einer zweiwöchigen Lesetour, gibt uns aber ein paar superbe inch of his Erzählungsband „Mehr Liebe“. Man weiß natürlich aus der „Hagener Trilogie“ um seine Kunstfertigkeit, die Mysterien und Epiphanien des Heranwachsens wortmächtig und eindrücklich zu bannen, aber vorbereitet ist man trotzdem nicht auf das, was folgt, als er anhand von vier Songs, die er mit Rap-, Gesangs- und Trommeleinlagen erstehen lässt, eine, viele längst vergangene Adoleszenzen wiederbelebt. Er berichtet wie eine Clique aus 14-Jährigen den ersten Kuss in freier Wildbahn erlebte, als Dieter Fotzenschuch und Sylvia Görritz zu Hot Chocolates „I Believe (In Love)“ schwoften. Wie bei anderer Gelegenheit die Jungs um den „Hagener Trilogie“-Helden Bodo Morten zu Led Zeppelins „Black Dog“ abgingen (während die Mädchen lautstark „One Way Wind“ von den Cats forderten), und wie eine falsch gehörte Zeile aus J. Bastós‘ „Loop-di-Love“ einem Halbwüchsigen über „Zwerch-, Rippen- und Hodenfell“ perlte.



Nach „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“: So geht es mit der Saga weiter

Seit dem 18. Dezember 2019 läuft der neue „Star Wars“-Film mit dem Titel „Der Aufstieg Skywalkers“ in den Kinos. Der Blockbuster setzt etwa ein Jahr nach den Ereignissen der achten Episode „Die letzten Jedi“ von 2017 an und erzählt damit den Kampf der Rebellen gegen die Erste Ordnung zu Ende. Doch damit findet das mittlerweile gigantische „Star Wars“-Universum noch lange keinen Abschluss. Bereits 1977 tat das heute milliardenschwere Film-Franchise mit „Star Wars“ von George Lucas seinen ersten Atemzug. Seither folgten acht weitere Episoden, die Ableger „Rogue One“ und „Solo“ sowie einige Serien; darunter die erste im November 2019 auf Disney+…
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