Ronnie Wood nutzt Corona-Isolation, um Suchtkranken Mut zu machen


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„Hi, ich bin Ronnie – und ich bin süchtig“: So beginnt The-Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood eines von mehreren Videos, das er vor kurzem auf Twitter veröffentlichte. Dass Wood in der Vergangenheit mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen hatte, ist bekannt. Seinen Kampf gegen die Sucht thematisierte der Musiker unter anderem in der 2019 erschienenen Dokumentation „Ronnie Wood: Somebody Up There Likes Me“.

Wood liest aus Selbsthilfebuch

Nun möchte der 72-Jährige die Corona-Isolation nutzen, um seine Erfahrung an andere Suchtkranke weitergeben zu wollen – besonders in der für Betroffene potenziell schwierigen Isolationszeit. Mit Blick in die Kamera kündigt Wood an, künftig immer wieder mal ein paar Stellen aus Büchern teilen zu wollen, die ihm geholfen haben. „In diesen wirren Zeiten können Leute, die im Programm [der Anonymen Alkoholiker beziehungsweise Narcotics Anonymous, Anm.] sind, vielleicht nicht zu Meetings gehen. Heute möchte ich mit euch etwas teilen, das mir dabei geholfen hat, um über die Tage zu kommen“, erzählt er – und liest anschließend aus dem Selbstbilfebuch „Keep It Simple: Daily Meditations for Twelve-Step Beginnings and Renewal“ vor.