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Schwarzenegger vs. Trump: Arnie bezeichnet seine eigenen Schläger-Aussagen als „Fake News“

Der Streit zwischen Arnold Schwarzenegger und Donald Trump macht aktuell nicht den Anschein, als würde er bald beigelegt werden – alles fing damit an, dass der US-Präsident beim feierlichen „National Prayer Breakfast“ über den Schauspieler und die Einschaltquoten seiner Sendung „The Celebrity Apprentice“ herzog, die Trump vor nicht allzu langer Zeit noch selbst moderierte.

„Wir hauen einfach seinen Kopf auf die Tischplatte“

Selbstverständlich wollte der Terminator diese Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen, und so antwortete er dem POTUS in schriftlicher Form – allerdings nicht ganz so privat, wie man vielleicht denken könnte: Sein Statement gab er im US-Lifestyle-Magazin „Men’s Journal“ ab. Und das klang so: „Ich rief meinen Assistenten an und sagte ihm: „Ich glaube, wir müssen einen Termin verlangen und zurück nach New York gehen … Und dann hauen wir einfach seinen Kopf auf die Tischplatte.“

Stille Post

Viele haben die Story gelesen, und einige davon nahmen Arnies Worte scheinbar für bare Münze, was den ehemaligen Gouverneur von Kalifornien dazu veranlasste, durch „Variety“ explizit klarzustellen, dass seine Aussage selbstverständlich nicht ernst gemeint war, wie der Artikel erklärt: „Schwarzenegger erzählte Variety, dass er nur Spaß gemacht hatte, aber wie bei der „stillen Post“ hat sich die Geschichte dann immer weiter selbstständig gemacht, sodass sie schließlich sogar zur Schlagzeile wurde.“

Vorwurf der „Fake News“

„Autoren lieben es, sensationelle Geschichten zu kreieren und Dinge aufzubauschen“, weiß der Schauspieler und geht sogar so weit, die Story um seinen Scherz als „Fake News“ zu klassifizieren. Allerdings ist dieser in letzter Zeit so wahnsinnig oft gebrauchte Begriff an der Stelle keineswegs der passende: Schwarzenegger unterstellt den Journalisten die Erstellung von „Fake News“, wenn er eigentlich ausdrücken möchte, dass seine Aussagen ausschließlich scherzhaft zu verstehen sind.

Autoren tragen keine Schuld

Damit schiebt er den Autoren den schwarzen Peter zu und erweckt den Eindruck, es wäre deren Verantwortung, die Ereignisse wieder ins rechte Licht zu rücken – was nicht der Fall ist, denn wenn „Fake News“ produziert werden, werden bewusst falsche, irreführende Stories mit nicht existenten Fakten erfunden. das haben die Journalisten im Falle der Aussage Schwarzeneggers nicht getan.

„Nur eine metaphorische Aussage“

In seiner „Variety“-Erklärung zeigte Arnie anschließend trotzdem versöhnlich gegenüber dem Immobilien-Milliardär und erklärte sein Verhalten damit, dass seine Aussagen häufig übertragbar gemeint seien und er natürlich nicht vorgehabt habe, die „Kopf auf Tisch“-Aktion wirklich auszuführen – zudem habe er wahnsinnig hohen Respekt vor dem Amt des Präsidenten.


Arnold Schwarzenegger auf der Wiesn: Terminator zeigt Taktgefühl

Arnold Schwarzenegger, Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien, hat auf dem Oktoberfest zum Taktstock gegriffen. Der 72-Jährige gab im Münchner Marstall-Festzelt auf der Bühne den Ton an, spielte zusammen mit der Band „Münchner Zwietracht“. Arnie auf dem Oktoberfest: https://www.facebook.com/wiesnundbier/videos/2418450148412357/ Der traditionelle Wiesn-Hit ist „Steirermen san very good“ und nicht unbekannt für Arnie: Der Refrain geht etwa: „Steirer men san very good, very, very good for Hollywood – Arnold und sein Steirerschmäh, kennan's drübn in U.S.A. – Dirndl, schau dir alle an, dann möchst an Steirermann.“ Arnold Schwarzenegger ist selbst aus der Steiermark, unweit von Graz befindet sich das weltweit einzige „Arnold Schwarzenegger Museum“.
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