Sean Connery ist tot: Fragen zur Todesursache


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Sean Connery ist tot. Wie „BBC“ bekannt gab, verstarb der Schauspieler im Alter von 90 Jahren. Woran Connery, der durch die Rolle des britischen Geheimagenten James Bond berühmt wurde, verstarb, ist noch unbkannt.

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Connery verstarb am 31. Oktober in seinem Domizil auf den Bahamas. Gerüchte über Connerys Gesundheitszustand hatte es in den letzten Jahren immer wieder gegeben. Sein Sohn Jason Connery teilte nun mit, sein Vater sei von vielen Familienmitgliedern umgeben gewesen, als er in Nassau starb. „Wir müssen das alles erst verarbeiten, auch wenn mein Dad sich seit langem unwohl gefühlt hatte.“

Einen Tag nach seinem Tod meldete sich auch Connerys Frau Micheline zu Wort: „Es war kein Leben für ihn. Er konnte sich zuletzt nicht mehr ausdrücken. Am Ende starb er im Schlaf und es war so friedvoll. Ich war die ganze Zeit bei ihm, er glitt einfach weg. Das ist, was er wollte. Er hatte Demenz und die forderte ihren Tribut.“

Der Schauspieler lebte seit langem zurückgezogen und gab keine Interviews mehr. Vom Kino hatte er sich bereits seit vielen Jahren verabschiedet: Der letzte Film, in dem er zu sehen war, war „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ im Jahr 2003, 2012 hörte man ihn noch als Erzähler und Synchronsprecher in zwei Produktionen.

Berichte über Alzheimer-Erkrankung

Drei Jahre nach seinem letzten Film erkrankte Connery an Krebs und musste sich einen Nierentumor entfernen lassen. 2013 berichtete „Bild am Sonntag“, Connery sei an Alzheimer erkrankt – und berief sich dabei auf Freunde des Schauspielers. Zuvor hatte bereits sein Kollege Michael Caine erklärt, dass Connery „nicht mehr Herr seiner Sinne“ sei. Später ruderte Caine allerdings zurück und erklärte, falsch zitiert worden zu sein. 2019 sorgte ein Bild des Schotten, auf dem deutlich magerer als gewohnt aussah, für Sorge unter seinen Fans.

Bester Bond aller Zeiten

Sean Connery gilt für viele als bester Bond-Darsteller aller Zeiten. Connery war außerdem der erste, der in die Rolle des Geheimagenten schlüpfte. Sieben mal war er als Bond zu sehen – fünf Mal in den 1960er Jahren (angefangen mit „James Bond jagt Dr. No“ 1962), 1971 und 1983 kehrte er erneut zu seiner Paraderolle zurück.


Erinnerungen an die Beastie Boys: Die Todesursache von Adam Yauch

Am 4. Mai 2012 trauerte die Musikwelt um Adam Yauch von den Beastie Boys, der ein „Pionier der Popmusik war und mehr noch: ein Neuerer der Techniken und Strategien von Pop-Kunst überhaupt.“ So schrieb es ROLLING-STONE-Redakteur Arne Willander in seinem Nachruf. 2009 waren bei Yauch Ohrspeicheldrüsen- und Lymphknotenkrebs diagnostiziert worden. Es folgten Operationen und Chemotherapien. Tatsächlich machte es den Anschein, als ob es ihm zunächst besser ging. In einem Statement erklärte er – mittlerweile verheiratet und Vater einer Tochter –, die Krankheit sei behandelbar. Das längst angekündigte Album „Hot Sauce Committe Part Two“ wurde mehrfach verschoben und erschien erst 2011…
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