Charles Manson vererbt sein Geld – und seinen Körper an Brieffreund


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Am 20. November dieses Jahres war der Sektengründer und wegen Anstiftung zum Serienmord zu lebenslänglich verurteilte Charles Manson im Alter von 83 Jahren verstorben. Nun hat dessen Alleinerbe den letzten Wille öffentlich gemacht.

„TMZ“ soll das Testament vorliegen. Daraus soll hervorgehen, dass der langjährige Brieffreund Mansons alles erbt – sogar dessen Körper. Angehörige Mansons würden nicht berücksichtigt werden.

Der Brieffreund, der anonym bleiben möchte, muss den Leichnam innerhalb von zehn Tagen nach dem Tod am vergangenen Sonntag (20.11) abholen, sonst äschert das Gefängnis die sterblichen Überreste ein. „TMZ“ will wissen, dass der Alleinerbe das machen möchte; wann ist allerdings nicht bekannt.

Testament von Charles Manson ist vermutlich echt

Zum Erbe sollen neben dem Vermögen und dem Körper auch Bildrechte und Kleidung gehören. Des Weiteren sollen auch Mansons Songs zur Erbmasse zählen. Sein Titel „Cease To Exist“ wurde unter dem Namen „Never Learn Not To Love“ veröffentlicht, „Look At Your Game Girl“ wurde 1993 durch die Coverversion von Guns N’Roses weltberühmt.

Außerdem soll Charles Manson in seinem Testament ausdrücklich seine Kinder, seine Ex-Frauen, Schwieger-Verwandte, Anwälte, Freunde, Mithäftlinge, Polizisten, Wärter und den Staat Kalifornien enterbt haben.

Das Schriftstück ist auf den 14.02.2002 datiert und soll ersten Untersuchungen zufolge sehr wahrscheinlich von Manson stammen. Offiziell wurde das allerdings noch nicht bestätigt.

Lebenslange Haft nach Schauprozess

1969 erlangte der 1934 in Cincinnati, Ohio geborene Manson weltweit Berühmtheit mit der Gründung einer Sekte unter seinem Namen, der Manson Family. In Los Angeles hatte er einige Mitglieder zum Mord in einer Villa angestiftet. Darunter fand sich auch die hochschwangere Frau von Regisseur Roman Polanski, Sharon Tate.

Mit dem Blut von Sharon Tate schrieb Susan Atkins, eines der Sektenmitglieder, das Wort „PIG“ an die Haustür. Manson selbst war nicht vor Ort, wurde aber später als Drahtzieher des spektakulären Verbrechens nach einem langen Schauprozess erst zum Tode und dann zu lebenslanger Haft verurteilt.


Syd Barrett: Genie und Tod des Pink-Floyd-Gründers

Die Band war schon nicht mehr aktiv, als der Mitbegründer von Pink Floyd starb. Syd Barrett erlag am 7. Juli 2006 im Addenbrooke's Hospital in Cambridge einem Bauchspeicheldrüsenkrebs, nachdem er den Großteil seines Lebens fernab vom Rampenlicht verbracht hatte. Er erschien nur auf zwei Pink-Floyd-Alben, 1967 auf „Piper at the Gates of Dawn“ und 1968 auf „Saucerful of Secrets“. Nach den frühen 1970er-Jahren veröffentlichte er nie wieder eine Platte. Stattdessen führte er ein ruhiges, recht normales Leben, das sich auf die tägliche Routine und die künstlerische Arbeit konzentrierte. Spekulationen über seine geistige Gesundheit waren lange Zeit Futter für Fans und…
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