Charles Manson: Villa der Sharon-Tate-Morde steht zum Verkauf


von

In Los Angeles steht die Villa, in der die Sekte von Charles Manson unter anderem die Schauspielerin Sharon Tate und ihr ungeborenes Kind ermordete, für 85 Millionen Dollar zum Verkauf. Bei dem vorherigen Besitzer des Luxus-Anwesen handelt es sich um den „Full House“-Schöpfer Jeff Franklin, der das Haus im Jahr 2007 für „nur“sechs Millionen Dollar erwarb. Damit hat der Drehbuchautor, Produzent und Regisseur seit seinem Einzug 79 Millionen Dollar Gewinn mit dem Anwesen gemacht.

Nach den Morden wurde das ursprüngliche Haus abgerissen und von einer neuen Villa ersetzt

Bei der Residenz handelt es sich um das frühere Grundstück der Star-Schauspielerin Sharon Tate und des Regisseurs Roman Polanski. Am 08. August 1969 kehrte die hochschwangere Tate gemeinsam mit ihren Freund:innen Abigail Folger, Jay Sebring und Wojciech Frykowski nach einem Dinner in ihr Anwesen zurück, als sich Mitglieder der Manson-Sekte Zutritt zum Haus verschafften und alle vier auf grausame Weise ermordeten. Es war die zweite Tat einer Mordreihe der Manson Family, die Los Angeles im Sommer 1969 in Angst und Schrecken versetzte. Nach den Morden wurde das ursprüngliche Tate/Polanski-Haus abgerissen und von der neuen Villa ersetzt, die nun zum Verkauf steht.

In dem Haus gibt es ein Spa, ein Kino, ein Fitnessstudio, ein Friseursalon, eine Bar und ein Billardzimmer

Entworfen wurde das Luxus-Anwesen von dem Architekten Richard Landry, der in Los Angeles bereits für seine prunkvollen Wohnsitze bekannt ist. In dem komplett erneuerten Haus gibt es ein Spa, ein Kino, ein Fitnessstudio, ein Friseursalon, eine Bar und ein Billardzimmer. Auch das Grundstück drumherum ist luxuriös ausgestattet: Zusätzlich zu einem 70 Meter langen Pool mit drei Wasserfällen lassen sich außerdem eine 25 Meter lange Wasserrutsche, eine private Grotte, zwei Whirlpools, eine Swim-Up-Bar, ein Teich mit Koi-Fischen und ein sogenannter Lazy River im Außenbereich finden.