Zurück zu about the IMA




Logo Daheim Dabei Konzerte

Zugabe!

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden
Highlight: CBGB’s: Der legendäre Club auf der New Yorker Bowery

HERO: Shirley Manson über Patti Smith

Ich war 19 oder so, als ich zum ersten Mal eine Platte von Patti Smith hörte. Das war „Horses“. Ich weiß noch, dass mich der Klang ihrer Stimme faszinierte, dieses Wilde darin. Später gefiel mir vor allem der intellektuelle und politische Gehalt ihrer Texte. Und ich mochte ihr Image, diesen völlig unglamourösen Look mit der Nagelscheren-Frisur.

„Bei Patti Smith hatte ich das Gefühl, dass sie mit ihren Sachen Trost und Freude spenden wollte – mir ganz persönlich“

Sie ist eine Folksängerin, auf dieselbe Weise wie Bob Dylan. Mir gefiel, dass sie auch Gedichte schrieb, malte und fotografierte. Für sie war Musik nicht alles. Und sie wusste, was für eine Kraft in ihrem Image steckte, dass sie richtig sexy war und wie sie das in ihrer Kunst einsetzen konnte. Was Madonna macht, das hat Patti von Anfang an gekonnt. Bloß geht es Madonna immer nur darum, sich zu verkaufen. Bei Patti hatte ich dagegen das Gefühl, dass sie mit ihren Sachen Trost und Freude spenden wollte – mir ganz persönlich.

Bei den ersten Worten von „Revenge“ auf dem Album „Wave“ kriege ich heute noch eine Gänsehaut: „I feel upset/ Let’s do some celebrating.“

„Patti Smith weiß, dass Klischees funktionieren können“

Vor vier oder fünf Jahren spielte ich mit Garbage bei einem Festival in Athens. Patti war auch dabei und gab mir ein Autogramm auf eine Setliste: „Power to the people, Patti Smith.“ Das ist ein Klischee. Aber Patti weiß, dass Klischees funktionieren können. Vor Kurzem unterhielt ich mich mit einem Jungen, der sich aus Prinzip weigert, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Ich kann seinen Standpunkt verstehen, aber ich glaube auch, dass es auf jeden Einzelnen ankommt. Ein einziger Mensch kann entscheidend sein. Wenn Patti „People Have The Power“ singt, bewegt mich das, weil ich weiß, dass ich nicht die Einzige da draußen bin, die so denkt. Es muss Millionen geben, für die sie singt, die so fühlen wie ich.



Nik West im Interview: Wie man auf Pedalen tanzt

Mit „Moody“ hat die Multi-Instrumentalistin Nik West ihr neues Album veröffentlicht. ROLLING STONE sprach mit der 30-jährigen Funk-Musikerin über Einflüsse, dem Reiz der Bass-Gitarre und dem veränderten Stellenwert von Frauen im Geschäft. „Moody“ vermengt viele Stile: R&B, Funk, Swing, Jazz. Wie würden Sie selbst ihr Album beschreiben? Ja, das Album ist wie ein Gemischtwarenladen, so sind wir auf den Titel „Moody“ gekommen. Müsste ich mir ein Genre überlegen, mir würden gleich mehrere einfallen. Ich würde von Funk sprechen und Rock mit einigen Pop-Übertönen. Sie arbeiteten diesmal mit Cindy Blackman-Santana und Larissa Basillo zusammen. Wie entstanden die Kooperationen? Ich habe Cindy…
Weiterlesen
Zur Startseite
Florence And The Machine

Florence And The Machine