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Slipknot-Gitarrist verreißt Metallicas „Black Album“: „Fühlte mich beleidigt“

Die Leute haben die Platte entweder gehasst – oder aber die Musik war für sie endlich hörbar. Als Metallica 1991 ihr selbstbetiteltes Album veröffentlichten, drifteten die ohnehin schon gespaltenen Meinungen über die Band noch mehr in entgegengesetzte Richtungen. Slipknot-Gitarrist Mick Thomson hat nun unmissverständlich klar gemacht, auf welcher Seite er sich befindet.

„The Thing That Should Not Be“

Metallica live

In einem Interview mit METAL HAMMER von 2015 – das Gespräch wurde vor Kurzem noch einmal online zum Nachlesen gestellt – nannte er die zehn Alben, die sein Leben verändert haben. Darunter Metallicas „Black Album“ als „the album that should not be“.

„.5: The Gray Chapter“ von Slipknot hier bestellen

Die Platte hatte nach ihrer Veröffentlichung viele Metallica-Hardliner verstört, weil sie den typischen „harten“ Sound der ersten vier Alben vermissen ließ. Und mehr: Es sei Metallicas Album für den Mainstream und die Charts gewesen. Allein in den USA verkaufte es sich über 16 Millionen Mal. Wegen seines schwarzen Covers wird es meistens nur noch als „Black Album“ bezeichnet.

Kooperation

Niemals zum Friseur

„Ich weiß, dass man sich in einer Band nicht ständig wiederholen will oder langweilig wirken darf, aber ich liebe diese ersten vier Alben so sehr. Als ich das „Black Album“ hörte, war ich schockiert“, beklagt sich Thomson. „Ich habe mich beleidigt gefühlt und die Band jahrelang nicht mehr gehört.“

Gibt es Ähnlichkeiten zu Slipknot, was solche Veränderungen angeht? „Ich denke nicht. Und nebenbei, ich werde mir bestimmt niemals meine verdammten Haare abschneiden.“

Slipknot sind zurzeit im Studio und nehmen den Nachfolger des 2014er-Werks „.5: The Gray Chapter“ auf. Drummer Jay Weinberg postete vor kurzem ein Foto mit Blut auf seiner Snare und der Unterschrift „in case you’re wondering what kind of album we’re making.“

Königsmayr kingsizepictures.com

Vampire Weekend: Doppel-Album und erste Single nächste Woche

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