„Stark, ruhig und stilvoll“: Stars ehren Bruce Willis nach Karriere-Aus


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Bruce Willis zieht sich mit sofortiger Wirkung aus dem Schauspielgeschäft zurück. Diese Nachricht teilte seine Familie Mittwoch (30. März) in den Sozialen Medien. Zahlreiche Kolleg*innen und Stars nehmen Stellung und ehren den Schauspieler für sein Werk und seine Stärke.

Rückzug aufgrund von gesundheitlichen Problemen

Auf den Instagram-Kanälen von Bruce Willis‘ Töchtern Emma, Rumer und Tallulah und seiner Ehefrau Demi Moore ist aktuell das selbe Statement zu finden: Der 67-jährige Schauspieler wird seine Karriere aufgrund von gesundheitlichen Problemen beenden. Geschlossen verkündete seine Familie, er leide an Aphasie und würde daher „nach reiflicher Überlegung“ aufhören.

Unter welchen Symptomen der „Stirb Langsam“-Star genau leidet, bleibt unklar, aus dem Posting geht nur hervor, dass seine „kognitiven Fähigkeiten betroffen“ seien. Eine Aphasie kann sich, durch die Schädigung des Sprachzentrums im Gehirn, unter anderem durch Probleme bei der Wortfindung und beim Satzbau, aber auch durch Probleme beim Lesen und Schreiben äußern. Auslöser sind in vielen Fällen Schlaganfälle.

Sein engster Kreis formuliert zur aktuellen Situation: „Dies ist eine wirklich schwierige Zeit für unsere Familie, und wir sind so dankbar für eure anhaltende Liebe, euer Mitgefühl und eure Unterstützung. Wir stehen dies als eine starke Familieneinheit durch und wollten seine Fans mit einbeziehen, weil wir wissen, wie viel er euch bedeutet, genauso wie ihr ihm.“

 

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Zahlreiche Kommentare bekunden Mitleid und Solidarität

Unter den jeweiligen Beiträgen sammeln sich tausende von Kommentaren, in denen Mitleid, Beistand und Besserungswünsche ausgedrückt werden. Unzählige davon stammen von Schauspielkolleg*innen des Action-Stars, weitere von Fans. Pretty-Little-Liars-Produzentin Marlene King schickt „Liebe und Licht an Bruce“ und seine Familie. Tommy Dorfman, bekannt aus „Tote Mädchen lügen nicht“, spricht ihre Unterstützung für die Familie aus und Star-Fotograf Brian Bowen Smith postet: „Er hat genug getan. Ich sende euch Liebe und Licht.“ Auch Schauspielerin Sarah Paulson, die schon gemeinsam mit Bruce Willis für den Thriller „Glass“ vor der Kamera stand, bekundet ihr Mitgefühl: „Er war mir ein unglaublicher Schauspielpartner und ist der liebenswerteste, sanfteste und witzigste Mensch, den ich kenne.“

Bruce Willis‘ Kollegen melden sich zu Wort

In einzelnen Twitter-Posts ehren Kolleg*innen den Schauspieler für sein Werk und drücken ihm ihre Zuneigung aus. So beispielsweise der 74-jährige Schauspieler James Woods, der sogar so weit geht zu sagen: „Wer Filme liebt, liebt Bruce Willis“. Außerdem habe der Schauspieler für ihn „über die vergangenen Jahrzehnte alles Gute am Begriff „Entertainment“ verkörpert“.

Auch Kollegin Kristy Swanson ist großer Fan von Willis: Er „war stets stark, ruhig und stilvoll. Er ist einer meiner Lieblingsschauspieler. Ich sende ihm und seiner Familie Liebe und Gebete in dieser schweren Zeit.“

Regisseur und Drehbuchautor M. Night Shyamalan, der Willis für mehrere Produktionen („The Sixth Sense“, „Glass“, „Unbreakable“ und „Split“) gewinnen konnte, zeigte sich besonders betroffen. In seinem Statement nennt er Willis seinen „großen Bruder“ und erklärt, für ihn bleibe der Schauspieler immer „der Held auf dem Poster in meinem Kinderzimmer“.

Sogar Regisseur und Schauspieler Kevin Smith, mit dem Bruce Willis im Jahr 2010 einige öffentlich ausgetragenen Unstimmigkeiten bezüglich des gemeinsamen Filmes „Cop Out“ hatte, outete sich als Fans des Schauspielers und schrieb außerdem mitfühlend: „Er liebte es zu schauspielern und zu singen und der Verlust dessen muss erschütternd für ihn sein.“ Er fühle sich „wie ein Arsch“ für seine damaligen Kommentare zu Willis‘ Verhalten.

Mit Chad Michael Murray, der unter anderem in „Gilmore Girls“ und „One Tree Hill“ zu sehen war, hatte Willis kürzlich noch für den Action-Thriller „Survive the Night“ zusammengearbeitet. In den vergangenen Jahren wäre der pensionierte Schauspieler für ihn „von jemandem, zu dem ich aufschaue, zu jemandem, der mir etwas bedeutet“ geworden. Er sei eine „Legende“ und fühle sich geehrt, eine „Verbindung zu ihm aufgebaut“ zu haben.