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Rapper Massiv kritisiert Elyas M’Barek wegen „Stoppt Antisemitismus“-Posting


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„Stoppt Antisemitismus“ — diese Worte hat Schauspieler Elyas M’Barek, bekannt aus „Fack ju Göhte“, auf seinen Social-Media-Kanälen gepostet. Das Thema Antisemitismus ist durch den Konflikt zwischen Israel und Palästina, der allein in der letzten Woche dutzende Todesopfer und hunderte Verletzte forderte, auch in Deutschland präsenter geworden. Bei Demonstrationen in deutschen Städten wurde nicht nur gegen die Politik Israels protestiert, es wurden auch offen antisemitische Parolen skandiert. 

Kontroverse um Posting

Für M’Barek hagelte es für seinen Beitrag nun heftige Kritik. Schnell gingen auf seiner Pinnwand die Wogen hoch — auch von Kollegenseite. Der Rapper und Schauspieler Massiv, bekannt aus der Serie „4Blocks“, schrieb: „Du warst dir zu schade, was Schönes für deine Geschwister zu schreiben? Damit kannst du nicht punkten bei deiner scheinheiligen ‚bayrische Filmpreis‘-Welt? Es macht mich traurig, dass du genau jetzt dich dafür entscheidest, lieber diese Karte zu spielen, anstatt an unserer Seite auf die unterdrückten Menschen hinzuweisen? Du hast recht, stoppt den Antisemitismus, aber ich betone: Stoppt auch die minimale Wasserzufuhr in den Gaza zu versalzen. Stoppt die gezielte Täuschung, uns alle als radikal darzustellen, stoppt das Töten unserer Kinder“.

Des Weiteren unterstellte Massiv dem Schauspieler, opportunistisch zu agieren und sprach darüber, wie „gleichgestrickt“ die Schauspielerszene sei. „Ich habe weit ausgeholt, weil du genau weißt, was du machst, bitte stell dich morgen früh nicht dumm. Guten Hunger am Set mit eurer Spargelsuppe!“, beendet Massiv seinen Wut-Post. Auch etliche andere Social-Media-Nutzer kritisierten M’Barek dafür, für Israel Partei zu ergreifen. „Sich gegen die israelische Regierung und deren Terror auszusprechen, hat nichts mit Antisemitismus zu tun!!!“, schreibt eine Person. Unter den Kommentaren finden sich auch etliche Beleidigungen.

 

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Ein Beitrag geteilt von Elyas M’Barek (@elyjahwoop)

M’Barek stellt klar

In einem Kommentar versucht M’Barek, seine Sichtweise deutlich zu machen — und erklärte, falsch verstanden worden zu sein. „Ich möchte etwas klar stellen: In keinem Moment habe ich mit meinem letzten Post auf den Konflikt im Nahen Osten angespielt. Es ging mir ausschließlich um die Situation in Deutschland“, so der Schauspieler. „Wo ich in den letzten Tagen offenen Antisemitismus gesehen habe. Ich bin gegen JEDE Wir-gegen-die-anderen-Ideologie. Das führt nur zu Rassismus, Diskriminierung und Hass. Ob gegen Juden, Muslime,Christen etc.. Ich habe es selber erlebt. Das ist meine Haltung, mit der ich weder Politik erklären will, noch für irgendwen Partei ergreife“. Auch auf den Kommentar von Massiv ging M’Barek konkret ein. „Massiv mein Lieber. Ich spreche mich hier klar und eindeutig gegen Antisemitismus aus. Period. Genauso, wie ich mich gegen Rassismus oder jede andere Form von Diskriminierung aussprechen will. Ich möchte mir nicht anmaßen, ein Urteil über einen unsäglichen, Jahre andauernden Nahost-Konflikt zu fällen.“


Es lebe die Kopie! Nach 50 Jahren erlischt das Copyright. Und dann?

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