Jason Momoa tritt als Lobo auf – und Krypto ist in Lebensgefahr! – im neuen „Supergirl“-Trailer
Der erste vollständige Trailer zum Film vom 26. Juni zeigt Jason Momoa als intergalaktischen Kopfgeldjäger Lobo – und David Corenswet als Superman.
Armer Krypto. Wer „Supergirl: Woman of Tomorrow“ gelesen hat – die Vorlage für den am 26. Juni startenden Film „Supergirl“ –, der ahnte, was kommen würde. Der soeben veröffentlichte Trailer bestätigt es: Die Geschichte dreht sich um Supergirls verzweifelten Versuch, ihren geliebten Hund zu retten, nachdem der böse Alien Krem of the Yellow Hills (Matthias Schoenaerts) ihn mit einem vergifteten Pfeil trifft. „Wenigstens haben Krypto und ich einander“, sagt Supergirl (Milly Alcock), alias Kara Zor-El – kurz bevor das Schicksal zuschlägt.
Bei frühen Testvorführungen von „Superman“ letzten Jahres reagierten die Zuschauer entsetzt, als Ultraman Krypto lediglich verprügelte – diese Szene wurde schließlich herausgeschnitten. Doch James Gunn, Regisseur des Films und Co-CEO von DC Studios, sagte kurz nach dem Kinostart gegenüber ROLLING STONE, er sei überzeugt, dass die Fans mit Kryptos weitaus größerer Bedrohung in „Supergirl“ umgehen könnten. „Denkt daran: Das ist ein anderer Film als ‚Supergirl’“, sagte er. „‚Supergirl‘ ist ein viel rockigerer Film. Er ist in gewisser Hinsicht etwas rauer. Sie ist eine härtere Figur. Sie ist überhaupt nicht Superman. Deshalb ist das nicht dasselbe. Dieser Film hier ist wirklich für alle. ‚Supergirl‘ auch – aber er ist in mancher Hinsicht etwas kantiger als dieser.“
Der „Supergirl“-Trailer, unterlegt mit Jimmy Ruffins Motown-Ballade „What Becomes of the Brokenhearted“ von 1966, gibt den bisher ausführlichsten Einblick in Jason Momoas Darstellung des Fanliebling-Kopfgeldjägers Lobo – sein Beetlejuice-artiges Knurren und sein Swagger wirken wie direkt aus den Comics entsprungen. „Bist du nicht die Trottel aus dieser Spelunke?“, fragt Lobo Supergirl mitten in einer Actionsequenz.
Lobo trifft Supergirl
„Komisch, genau so nenne ich dich auch“, antwortet sie.
„Touché“, erwidert Lobo.
Der Trailer zeigt außerdem zum ersten Mal David Corenswet als Superman in „Supergirl“ – in einer Art interplanetarem Zoom-Gespräch mit Kara, die sich weit von der Erde entfernt befindet. „Ich wollte nur kurz nachfragen, wann du zurückkommst“, sagt er. Zu sehen ist auch Supergirls Vater Zor-El (David Krumholtz), der sie in ihr Fluchtschiff setzt, während die Überreste Kryptons um sie herum zerfallen.
Regisseur Craig Gillespie erklärte Anfang des Jahres, er sei begeistert von der Einzigartigkeit des Charakterporträts. „Sie bringt eine Menge Gepäck und innere Dämonen mit, wenn sie in diese Geschichte einsteigt – das unterscheidet sie grundlegend von Superman und seinem Lebensabschnitt“, sagte er. „Der Zustand, in dem sie sich befindet, und die Reise, die sie durchmacht, sind wirklich überraschend.“