ICYMI: Taylor Swift und Travis Kelce haben geheiratet – alles, was wir wissen
Mag sein, dass es an Euch vorbeigegangen ist – aber wir wissen einiges über die intime Feier in der 20.000-Personen-Arena, in der eine bekannte Singer-Songwriterin und ein Profi-Footballer den Bund fürs Leben schlossen.
Vielleicht habt Ihr es mitbekommen, vielleicht auch nicht – aber in Midtown Manhattan war am Wochenende einiges los. Nicht die Feierlichkeiten zum 4. Juli. Auch nichts mit der Fußball-WM. Nur eine exklusive Einladungsfeier mit Trauzeremonie in einer Arena mit 20.000 Plätzen: die Hochzeit von Singer-Songwriterin Taylor Swift und Profi-Footballer sowie Podcast-Host Travis Kelce.
Wer davon nichts gehört hat – kein Problem. Wirklich, es war ja auch keine große Sache, vor allem angesichts all der anderen Dinge, die gerade so passieren. Man kann eben nicht überall sein.
Wer aber doch neugierig ist: Wir wissen ein paar Dinge über das intime Spektakel im Madison Square Garden. Zugegeben, nicht allzu viele – Berichten zufolge galt für Gäste, Eventpersonal und Sicherheitskräfte ein striktes Handyverbot. Trotzdem sind einige Details durchgesickert: zur Gästeliste, zum musikalischen Programm des Abends und zu den weisen Worten von Zeremonienmeister Adam Sandler. Wir haben alles zusammengestellt – denn wie gesagt: Wir verstehen vollkommen, wenn man das hier irgendwie verpasst hat.
Die Zeremonie
Am Freitag, dem 3. Juli, bestätigte ein Sprecher von Swift in einer offiziellen Erklärung, dass Swift und Kelce geheiratet haben. Die Mitteilung enthielt einige Details zur Zeremonie, die offenbar tatsächlich vergleichsweise beschaulich ausfiel. Auf große Hochzeitsgesellschaften wurde verzichtet: Swifts Bruder Austin fungierte als ihr „Man of Honor“, Kelces Bruder Jason war sein Trauzeuge.
Adam Sandler leitete die Zeremonie. Was er im Einzelnen gesagt hat, ist noch nicht bekannt – aber Kansas-City-Chiefs-Coach Andy Reid plauderte in einem Interview ein paar Fetzen daraus aus. Laut Reid riet Sandler dem Paar schlicht, aber eindringlich: „Küsst euch, so oft ihr könnt, jeden Tag.“ Reid lobte Sandler als „phänomenal“ und sagte, er habe „eine Prise Humor mitgebracht, aber auch das nötige Gespür für den Moment“.
Zu den Ehegelübden gibt es noch keine direkten Zitate, aber „People“-Chefredakteurin Charlotte Triggs gab bei „CBS Mornings“ einige Einblicke. Demnach schrieben Swift und Kelce ihre Gelübde selbst, trugen sie aus goldenen Büchern vor und sprachen jeweils rund 20 Minuten. Swift soll Kelce als jemanden beschrieben haben, „den sie sich gewünscht hätte, schon in der High School zu kennen“, so Triggs – als den Typ Sportstar, der sich zu „den weniger beliebten Schülern setzt, ihnen Gesellschaft leistet und nett zu ihnen ist, wenn sie gemobbt werden“.
Die Looks
Offizielle Fotos aus dem Inneren des Madison Square Garden gibt es noch keine, doch die Pressemitteilung enthielt immerhin Details darüber, was Braut und Bräutigam trugen – also einfach die Vorstellungskraft bemühen. Die Hochzeits-Outfits wurden von Christian Dior entworfen, unter der Leitung von Jonathan Anderson und „in enger Zusammenarbeit mit“ Swift und Kelce. Die Schuhe waren maßgefertigte Louboutins, Swift trug Schmuck von Cartier.
Die Location
Schon vor Monaten war durchgesickert, dass Swift und Kelce im Madison Square Garden heiraten wollten – bis es tatsächlich so weit war, kursierten jedoch Spekulationen, das Paar könnte die riesige Arena nur als Ablenkungsmanöver nutzen. Das stellte sich als falsch heraus. Laut der „New York Times“ fand die Hochzeitsprobe am Donnerstag, dem 2. Juli, im Infosys Theater des MSG statt, während Trauung und Empfang am Freitag in der Arena selbst stattfanden. Ein weiträumiger Sicherheitsperimeter wurde eingerichtet, wichtige Straßen rund um den MSG waren für Autos und Fußgänger gesperrt.
Atmosphäre und Dekoration
Auch hier fehlen noch Fotos, aber Triggs zufolge nahmen Swift und Kelce einige Veränderungen an der riesigen Arena vor, um eine intimere Atmosphäre zu schaffen – unter anderem wurden sämtliche Stadiontribünen mit großen Vorhängen verhüllt. Die Dekoration verströmte laut Triggs ein „gartenmäßiges Feeling“, und zu den Häppchen gehörten „High-Low“-Kreationen wie Chicken Nuggets mit Kaviar.
Das etwas sperrige Event-Motto
Weil Stars manchmal doch ein bisschen so sind wie wir, hatte die Hochzeit von Swift und Kelce ihr eigenes Branding. Sowohl in der offiziellen Pressemitteilung als auch auf einem Schild vor dem MSG prangte der Schriftzug: „JUST&T MARRIED!“ Das ergibt Sinn, wenn man es eine Sekunde lang anschaut – das T&T steht für Taylor und Travis. Trotzdem: Jedes Mal, wenn wir draufschauen, lesen wir unweigerlich: „JUSTANT MARRIED!“
Die Musik
Die Hochzeit bot zwei spektakuläre Auftritte. Den Anfang machte Stevie Nicks, wie die „Good Morning America“-Moderatoren Robin Roberts, Michael Strahan und George Stephanopoulos bestätigten – alle drei waren vor Ort. Welche Songs Nicks spielte und ob sie gemeinsam mit Swift auftrat, wie manche spekulieren, ist noch unklar.
Der zweite große musikalische Gast war Paul McCartney, der Berichten zufolge den Beatles-Klassiker „I Want to Hold Your Hand“ live spielte – zum ersten Mal seit 1964.
Die Gästeliste
Rund 1.000 Menschen nahmen an der Hochzeit von Swift und Kelce teil – und wir würden sie hier nicht alle aufzählen, selbst wenn wir jeden einzelnen Namen kennen würden. Bekannt sind aber viele prominente Gesichter, vor allem aus der Musikwelt: Ed Sheeran, Selena Gomez, die Haim-Schwestern, Sombr, Brad Paisley, Miranda Lambert, Kelsea Ballerini, Rascal-Flatts-Gitarrist Joe Don Rooney und Maren Morris. Auch Swifts langjährige Kollaborateure Jack Antonoff und Aaron Dessner waren dabei.
Zu den weiteren Freunden und Promis zählten Gigi Hadid, Lena Dunham, Zoë Kravitz, Mariska Hargitay, Dakota Johnson, Julianne Moore, Ethan Hawke, Hugh Grant, Jason Sudeikis, Charlie Day, Jessica Chastain, Jimmy Fallon und Nikki Glaser. Für viele Swifties war vielleicht die überraschendste Gästin Karli Kloss, die gemeinsam mit ihrem Mann Joshua Kushner erschien – eine Überraschung, nachdem Gerüchte über einen Zerwürfnis zwischen ihr und Swift die Runde gemacht hatten.
Auf Kelces Seite waren zahlreiche seiner Kansas-City-Chiefs-Teamkollegen vertreten, dazu weitere NFL-Größen: L.A.-Rams-Quarterback Matthew Stafford, Ex-Spieler und Kommentator Greg Olsen, NFL-Reporterin Erin Andrews und NFL-Commissioner Roger Goodell.
Der Wildcard-Moment
Für ein Ereignis dieser Größe und Bedeutung ist es bemerkenswert, wie wenig wir – alles in allem – noch immer wissen. Abseits des meisterhaft orchestrierten Informationshäppchens gab es bislang nur einen einzigen echten Informationsschwall, und der kam aus einer höchst unwahrscheinlichen Quelle: AMC-Theaters-CEO Adam Aron. In einem überschwänglichen und gut gemeinten X-Post – der inzwischen, natürlich, gelöscht wurde – schilderte Aron seine Eindrücke von so ziemlich allem.
Der CEO beschrieb das Farbkonzept als „Pfirsich und Weiß“ und lobte Swift und Kelce dafür, den MSG „wie von Zauberhand“ in einen „Garten in einem üppigen Landhaus“ verwandelt zu haben – mit „echten Blumen und, glaube ich, künstlichen Bäumen“. Außerdem hingen laut Aron „große Hochglanzfotos von Taylor und Travis in jedem Alter, Jahr für Jahr“ rund um die Arena.
Zur Zeremonie selbst schrieb Aron, sie sei eingeleitet worden von „ruhigen, sanften romantischen Liedern“, während „ein paar Geigen und ein Cello die Hochzeitsgesellschaft hereinbegleiteten“. Kelce habe einen „weißen Smoking“ getragen, und eine „umwerfende Taylor“ sei in „einem atemberaubenden weißen Hochzeitskleid mit langem Schleierschwanz“ erschienen. Die Gelübde seien, so Aron weiter, „lange, unterhaltsame, persönliche, charmante, emotionale, respektlose und herzerwärmende Erkundungen gewesen – wie sie sich kennengelernt haben, warum sie für die Ewigkeit zusammen sein wollen, welche Versprechen sie sich beim Zusammenführen ihrer innig geliebten Familien gegeben haben … und ihr gemeinsames neues Leben.“
Aron ließ es sich nicht nehmen, auch das Ende der Zeremonie mit romantischen Akzenten zu versehen: „Ringe getauscht. Ich erkläre euch hiermit zu Mann und Frau. Ein Kuss, der einem den Boden unter den Füßen wegzieht.“