Taylor Swift hilft US-Vinyl-Umsatz erstmals seit 1983 über die Milliarden-Marke
Laut RIAA-Jahresbericht stieg die Zahl der verkauften Vinyl-Einheiten in den USA von 43,4 Millionen (2024) auf 46,8 Millionen (2025).
2025 haben die US-Vinyl-Umsätze erstmals seit 1983 die Milliarden-Dollar-Grenze überschritten. Einen gehörigen Anteil daran hatte Taylor Swift – was es umso bedauerlicher macht, dass das bemerkenswerte Jahr ausgerechnet nicht 1989 war. Swifts jüngste Veröffentlichung „The Life of a Showgirl“ kommt auf 1,6 Millionen verkaufte Vinyl-Einheiten im vergangenen Jahr – das ist der Spitzenwert aller Releases, mit einem Vorsprung von über 1,3 Millionen Einheiten auf den nächsten Titel, wie Luminate laut einem Bericht der „Variety“ mitteilt.
Swift brachte acht verschiedene Versionen des „Life of a Showgirl“-Vinyls heraus: die Edition „The Life of a Showgirl: The Crowd Is Your King“, die „Shiny Bug“-Edition, die „Show Business“-Edition, die „Tiny Bubbles in Champagne“-Edition und weitere – gepresst auf unterschiedlich transparentem, schimmerndem, marmoriertem und glitzerndem Vinyl.
Dem am Mittwoch veröffentlichten RIAA-Jahresbericht zufolge stieg die Zahl der verkauften Vinyl-Einheiten von 43,4 Millionen (2024) auf 46,8 Millionen (2025). Das Plus von 7,9 Prozent bei den Einheiten geht einher mit einem Umsatzanstieg von 9,3 Prozent – von 954,4 Millionen auf 1,042,9 Milliarden Dollar. Neben Swift zählten Sabrina Carpenter, Kendrick Lamar, Billie Eilish, Fleetwood Mac, Michael Jackson, The Weeknd und Tyler, the Creator zu den meistverkauften Vinyl-Acts des Jahres.
CDs verlieren, Streaming wächst
Während die Vinyl-Zahlen stiegen, verzeichneten CD-Verkäufe und -Umsatz einen Rückgang von 11,6 beziehungsweise 7,8 Prozent. Bei den bezahlten Streaming-Abonnements gab es hingegen ein Plus von 6,5 Prozent – von 100 Millionen Accounts (2024) auf 106,5 Millionen (2025) –, was einem Umsatzanstieg von 6,8 Prozent entspricht: von 5,506,5 Milliarden auf 5,881,1 Milliarden Dollar.
Die RIAA meldet einen Rekord beim Jahresgesamtumsatz: 11,5 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
„Fans konsumieren Musik ihrer Lieblingskünstler auf mehr Wegen als je zuvor, und diese Begeisterung spiegelt sich im heutigen Bericht wider“, erklärte Matt Bass, VP Research and Gold & Platinum Operation bei der RIAA. „Die US-amerikanische Musikindustrie hat weltweit nachhaltiges Wachstum bewiesen: Allein durch bezahlte Abonnements wurden 6,4 Milliarden Dollar erzielt, und die USA stehen für 50 Prozent des globalen Vinyl-Umsatzes – damit ebnen wir den Weg, damit Fans ihre Lieblingsmusik jederzeit, überall und so hören können, wie sie es möchten.“