Logo Daheim Dabei Konzerte

#TheShowMustBePaused

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden
Blackout Tuesday
Highlight: Heinz Rudolf Kunze über seine Liebe zu The Who und ihr Großwerk „Tommy“

Die 100 größten Musiker aller Zeiten: The Beatles – Essay von Elvis Costello

Die 100 größten Musiker aller Zeiten – Platz 1: The Beatles

Von Elvis Costello

Mit neun hörte ich zum ersten Mal von ihnen. Ich verbrachte meine Ferien meistens an der Merseyside, und ein Mädchen dort zeigte mir ein unscharfes Pressefoto, auf dessen Rückseite ihre Namen gekritzelt waren. Das war 1962 oder ’63. Die Aufnahme war schlecht ausgeleuchtet, und ihr Look stimmte noch nicht ganz: Ringo hatte sein Haar ein bisschen zurückgekämmt, als wäre er von der Beatles-Frisur noch nicht recht überzeugt. Mir war das egal – das war die Band für mich. Und meine Erlebnisse – ein neues Foto von ihnen zu entdecken, Geld für Singles und EPs zu sparen, eine Meldung über sie in den Nachrichten mitzukriegen – wiederholten sich millionenfach rund um den Globus. In diesem Ausmaß hatte es so was noch nie gegeben. Aber es waren keineswegs nur die Zahlen – Michael Jackson kann bis zum Jüngsten Tag Platten verkaufen, aber er wird den Menschen nie so viel bedeuten wie die Beatles.

Elvis Costello

Jede Platte, die erschien, war ein Schock. Anders als wilde R&B-Evangelisten, wie die Rolling Stones, klangen die Beatles schlicht unvergleichlich. Sie hatten Buddy Holly, die Everly Brothers und Chuck Berry aufgesogen, aber sie schrieben auch eigene Songs. Das hatte es bis dahin kaum gegeben; durch sie wurde es zur Norm. John Lennon und Paul McCartney waren Ausnahme-Songwriter; McCartney war und ist als Musiker ein echter Virtuose; George Harrison war zwar nie die Sorte Gitarrist, die einem blendende Soli um die Ohren haut, aber man kann die Melodien fast aller seiner Breaks singen. Und sie passten immer perfekt ins jeweilige Arrangement. Ringo Starr trommelte mit einem einzigartigen Feeling, das bisher noch keiner kopieren konnte, auch wenn es viele gute Schlagzeuger versucht haben. Und das Wichtigste: John und Paul waren fantastische Sänger. Lennon, McCartney und Harrison schrieben Songs auf einem beeindruckend hohen Niveau. Die veröffentlichten Songs wie „Ask Me Why“ oder „ Things We Said Today“ als B-Seiten, das muss man sich mal vorstellen. Und so fantastische Singles, wie „Paperback Writer“ mit einer flipside wie „Rain“ oder „Penny Lane“ mit „Strawberry Fields Forever“ kamen wirklich nur als Singles raus, die Songs erschienen auf keiner LP. Diese Platten waren echte Ereignisse, nicht nur Teaser fürs kommende Album. Dann wurden sie richtig erwachsen.

Estate Of Keith Morris Redferns


23 grandiose Album-Opener der Musikgeschichte

Eröffnungsstücke auf Alben werden häufig unterschätzt: Von Musikern wohl durchdachte, instrumentale Einleitungen verleiten Hörer häufig dazu, gleich zum zweiten, stärkeren Song weiter zu klicken. Es gibt jedoch einige überwältigende Opener, die Hörern schon mit den ersten Takten Sinn und Zweck des Albens erklären können. Die ROLLING-STONE-Redaktion hat 23 der besten gelistet. R.E.M. – „Begin The Begin“ vom Album „Lifes Rich Pageant“ (1986)  Nicht nur wegen des Titels das perfekte Einstiegslied in ein Album, das vom Leben im Amerika der 80er-Jahre erzählt und von all den Dingen, die sich ändern müssen. Michael Stipe singt plötzlich ganz verständlich, und seine Worte sind…
Weiterlesen
Zur Startseite