Diese Monster und Fantasy-Gestalten sind in „The Odyssey“ zu sehen

Matt Damon trifft als Odysseus in der Homer-Verfilmung von Christopher Nolan auf einen Zyklopen und allerhand beeindruckende Kreaturen.

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Der erste Trailer von „The Odyssey“ deutet es bereits an: In Christopher Nolans neuem Film wird es einen Zyklop zu sehen geben. Das verwundert nicht, verfilmte der „Oppenheimer“-Regisseur doch den legendären Gedichtzyklus „Odyssee“ von Homer, in dem es von seltsamen, gefährlichen (Un-)Wesen nur so wimmelt.

Doch was oder wen bekommen wir in der mit gewaltigem Aufwand in IMAX gedrehten Literaturadaption zu sehen? Nolan und andere an der Produktion beteiligte Personen haben bisher keine Statements über alle Kreaturen selbst abgegeben, aber aus den ersten Szenen, Produktionsinfos und anderen Berichten lässt sich schon jetzt eingrenzen, was uns ab 16. Juli 2026 erwartet.

Der erste Trailer zeigt eindeutig ein sehr großes Wesen in einer Höhle, das zwar nur kurz zu sehen ist, aber eindeutig als einäugiger Zyklop Polyphem zu identifizieren ist. Diese Begegnung gehört zu den bekanntesten Episoden der „Odyssee“.

Welche Effekte nutzt Nolan in „The Odyssey“?

Noch unklar ist, wie Nolan das Monster entwickelt hat. Der auf klassisches Filmmaterial und nicht am Computer erzeugte Effekte setzende Regisseur deutete bereits im Vorfeld an, sich auf seine Art vor dem legendären Tricktechniker Ray Harryhausen verneigen zu wollen, der in der Vergangenheit in Filmen wie „Sindbads 7. Reise“ ikonische Leinwandmonster gestaltete.

In „The Odyssey“ wird auch die mächtige Hexengöttin Circe zu sehen sein. Sie verwandelt Odysseus’ Männer in Schweine und wird im Film von Charlize Theron gespielt. Auch die berüchtigten, weil gefährlich verführerisch singenden Sirenen werden in Nolans Verfilmung vorkommen.

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Klar ist auch, dass Athena, die Göttin der Weisheit und Kriegskunst, im Film von Zendaya verkörpert wird. Sie wird Odysseus zur Seite stehen und ihm helfen, die Prüfungen zu bestehen.

Es gibt zwar weder Bilder noch bislang Berichte davon, aber es ist wahrscheinlich, dass auch Poseidon als Antagonist von Odysseus auftauchen wird. In der Verserzählung bestraft dieser ihn unerbittlich auf seiner Heimreise, weil Odysseus seinen Sohn, den Zyklopen Polyphem, geblendet hat.

Keine Monster-Erzählung

Wichtig zu wissen: Wenn Nolan dem Kern des Mythos folgt, dann wird „The Odyssey“ keine Monster-Parade, sondern eher eine traumatische Erzählung, bei der Kreaturen als Verkörperungen psychologischer Zustände auftauchen. Auch wenn bisher nichts davon bekannt ist, könnte es der Vorlage nach auch Begegnungen mit Hades in der Unterwelt, dem blinden Seher Tiresias und den Meeresungeheuern Skylla und Charybdis geben.

„Es steckt ein bisschen von allem darin“, sagte Christopher Nolan kürzlich gegenüber „Empire“ über seinen Wunsch, wirklich viele Details der umfangreichen Geschichte zu adaptieren. Kürzlich testete der Regisseur sein XXL-Material bereits mit einem sechsminütigen Prolog zu „The Odyssey“ in ausgewählten IMAX-Kinos vor den Vorführungen von „Sinners“, „One Battle After Another“ und „Avatar: Fire and Ash“. Laut „Variety“.

Hier sind allerdings keine Monster zu sehen. Stattdessen sieht man unter anderem das berühmte Trojanische Pferdes bei der Landung in Troja.

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.